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Auf Sportdirektor Oliver Kreuzer hält KSC-Präsident Ingo Wellenreuther große Stücke. Auf Ex-Coach Mirko Slomka ist er nicht gut zu sprechen © imago

Ingo Wellenreuther übt scharfe Kritik am ehemaligen Sportdirektor. Ein Vorwurf wiegt besonders schwer. Auch Slomka wird kritisiert.

Die Bosse des Karlsruher SC haben gegen ehemalige Verantwortliche des Vereins ausgeteilt.

Das Kurzzeit-Intermezzo von Trainer Mirko Slomka wird alles andere als positiv bewertet: "Es war nicht glücklich, Mirko Slomka zu holen", sagte Vizepräsident Günter Pilarsky den Badischen Neuen Nachrichten.

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Slomka habe gemeinsam mit Sportdirektor Oliver Kreuzer fünf Spieler vorgeschlagen, die nicht wie erhofft eingeschlagen hätten, monierte Pilarsky. Die Trennung von Slomka sei als Folge der mangelnden Punkteausbeute erfolgt.

Im Gegensatz zu Slomka ist Oliver Kreuzer noch da. "Wir setzen auf ihn. Seine Zusammenarbeit mit uns als Präsidium läuft offen, direkt und ist uneingeschränkt vertrauensvoll", sagte Präsident Ingo Wellenreuther der Zeitung.

Auch Kreuzers Vorgänger als Sportdirektor, Jens Todt, bekam sein Fett weg: "Er hätte besser recherchieren und uns besser informieren müssen", monierte Wellenreuther. Der heutige HSV-Manager habe zudem mehrere Spieler unter Wert angeboten oder ziehen lassen. 

Im Fall von Philipp Max soll die Ablöse auf drei Millionen Euro taxiert worden sein. Todt habe den Spieler jedoch für 1,8 Millionen Euro abgeben wollen.

"Augsburgs Manager Stefan Reuter rief mich an und fragte: 'Euer Sportdirektor hat für Philipp Max 1,8 Millionen Euro akzeptiert und jetzt soll er 3,8 Millionen kosten?' Ich dachte ich höre nicht recht", sagte Wellenreuther der Zeitung. "Es wäre vielleicht für beide Seiten besser gewesen, wenn wir uns bereits nach der verlorenen Relegation gegen den HSV getrennt hätten."

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