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FC St. Pauli v Fortuna Duesseldorf - 2. Bundesliga
Didier Ya Konan geht auf Konfrontationskurs mit Fortuna Düsseldorf © Getty Images

Der Streit zwischen Didier Ya Konan und Fortuna Düsseldorf eskaliert. Der Stürmer erhebt schwere Vorwürfe gegen seinen Arbeitgeber. Der wehrt sich.

Obwohl Didier Ya Konan seit über einem Jahr kein Spiel mehr für Fortuna Düsseldorf bestritten hat, wird es nicht ruhig um den Ivorer. In der Bild erhebt der Stürmer schwere Vorwürfe gegen seinen Arbeitgeber.

"Als ich zur U23 kam, sollte ich sofort ins Einzeltraining. Eigentlich kein Problem. Aber ich kam gerade erst zurück von meiner Knieverletzung und sollte nur hohe Sprungübungen machen, nichts anderes! Dabei sagte mein Arzt, dass ich das nicht machen darf, weil das Risiko dann sehr groß ist, mich gleich wieder zu verletzen", wetterte Ya Konan.

Er behauptet weiter, ihm sei gesagt worden, dass die Anweisungen von ganz oben kämen. "Ich sollte mich verletzen, damit ich Sport-Invalide werde. Dann hätte Fortuna mein Gehalt nicht weiter zahlen müssen", so sein unglaublicher Verdacht.

Von Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel war der Stürmer vor der Saison aussortiert und in die zweite Mannschaft geschickt worden. Im vergangenen November zwang ihn eine Knie-OP zu einer monatelangen Pause.

Fortuna-Boss Robert Schäfer wehrt sich in der Zeitung gegen die Vorwürfe: "Eine linke Tour und ein plumper Versuch von seinen Problemem abzulenken."

Ya Konan sei mehrmals vertragsbrüchig geworden. So sei seine OP in Doha nicht mit dem Verein abgestimmt gewesen. Als er mit einer Gesundschreibung zurückkam "sollte er einen Belastungstest machen. Den hat er nach der ersten Übung abgebrochen, weil er Schmerzen hatte. Danach hat er das Training abgebrochen. Dafür werden wir ihn offiziell abmahnen", wehrte sich der Vorstandsvorsitzende der Fortuna.  

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