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Kevin Möhwald erzielte das 1:0 für den 1. FC Nürnberg © Getty Images

Am zweiten Spieltag vermiest der Club den Regensburgern ihre Heimpremiere. Der FCN übernimmt damit vorübergehend die Tabellenspitze.

Der 1. FC Nürnberg ist an die Zweitliga-Tabellenspitze zurückgekehrt. (Tabelle der 2. Liga)

Eine Woche nach dem 3:0-Auftaktsieg gegen den 1. FC Kaiserslautern besiegten die Franken Aufsteiger SSV Jahn Regensburg mit 1:0 (0:0) und verdrängten Union Berlin wieder vom ersten Platz. (Ergebnisse und Spielplan der 2. Liga)

Den Treffer des Tages erzielte Kevin Möhwald nach Vorarbeit von Enrico Valentini in der 78. Minute mit einem platzierten Flachschuss. Die Mannschaft von Trainer Michael Köllner belohnte sich damit für eine Leistungssteigerung in der Schlussphase.

"Wir haben erwartet, dass Regensburg sehr zweikampforientiert spielt. Aber wir waren vorbereitet und von der ersten Minute an auf dem Platz. Unterm Strich waren wir über 90 Minuten die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen", sagte Nürnbergs Trainer nach dem Spiel.

In der ersten Halbzeit hatte es den Franken vor 15.000 Zuschauern noch an der Durchschlagskraft in der Offensive gefehlt. Für Gefahr sorgte in diesem Spielabschnitt lediglich ein Distanzschuss von Sebastian Kerk in der 31. Minute, der knapp am Tor vorbeistrich. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel vergab Tim Leibold in aussichtsreicher Position mit einem Flachschuss die Führung für die Gäste. In der Folgezeit kam der Neuling besser ins Spiel, der quirlige Jann George stand gegen seinen Ex-Verein mehrfach kurz vor einem guten Abschluss.

Jahn-Trainer Achim Beierlorzer sagte nach dem Spiel: "Wir konnten in der ersten Halbzeit aus unseren Balleroberungen wenig Profit ziehen. In der zweiten Hälfte sind wir offensiv besser ins Spiel gekommen. Die Partie stand auf Messers Schneide, aber momentan haben wir kein Matchglück. Trotzdem bin ich prinzipiell mit der Art und Weise unseres Auftritts zufrieden."

Torschütze Möhwald lobte bei Sky seinen Vorlagengeber Enrico Valentini: "Er setzt sich auf außen gut im 1:1 durch und hat dann den Blick im Rückraum. Teuchert lässt ihn dann durch. Ich bin glücklich, dass er reingegangen ist."

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