vergrößernverkleinern
Kevin Großkreutz traf für Darmstadt zwei Mal gegen Bielefeld © imago

Darmstadt - Absteiger Darmstadt dreht gegen Bielefeld einen zweimaligen Rückstand um. Kevin Großkreutz wird zum Matchwinner für die Lilien.

Dank Weltmeister Kevin Großkreutz hat Absteiger Darmstadt 98 seine Position in der Spitzengruppe der 2. Bundesliga behauptet.

Der 29-Jährige traf beim 4:3 (1:2) am Sonntag gegen Arminia Bielefeld doppelt (31. und 64.). Die Lilien bleiben durch ihren vierten Saisonsieg auf Platz zwei - punktgleich mit Verfolger Fortuna Düsseldorf und Tabellenführer Holstein Kiel (alle 13 Zähler).  (Spielplan und Ergebnisse der 2. Bundesliga)

Andreas Voglsammer (30.) und Fabian Klos (35.) hatten die Gäste von der Alm zweimal in Führung gebracht. Doch Großkreutz und Immanuel Höhn (53.) drehten das Spiel. Zudem traf Artur Sobiech (84.). Bielefeld verkürzte in der Nachspielzeit durch Sören Brandy (90.+3).

Großkreutz kontert Rückstand sofort

"Wir haben erst gar nicht ins Spiel gefunden", sagte Großkreutz: "Aber in der zweiten Halbzeit haben wir alles rausgehauen und auch verdient gewonnen. So müssen wir immer spielen." Voglsammer gab zu: "Wir haben es in der zweiten Halbzeit nicht mehr so auf den Platz bringen können. Wir haben zu viele Bälle verloren." (Tabelle der 2. Bundesliga)

In der ersten halben Stunde scheuten beide Teams noch das Risiko. Die 15.700 Zuschauer bekamen kaum Strafraumszenen zu sehen.

Doch dann ging es schnell: Erst traf Voglsammer nach einer kurz ausgeführten Ecke aus sieben Metern per Direktabnahme, nur Sekunden nach dem Wiederanpfiff war Großkreutz zur Stelle, als die Bielefelder Abwehr den Ball nicht klären konnte. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Klos' starker Kopfball reicht Arminia nicht

Klos traf dann per Kopf, der Stürmer setzte sich im Luftduell gegen Höhn und Sandro Sirigu durch. Auch im Anschluss spielten beide Mannschaften offensiv.

Die Gäste, die in der Vorwoche überraschend deutlich gegen den MSV Duisburg (0:4) verloren hatten, verpassten aber zunächst die Vorentscheidung, was Höhn und erneut Großkreutz in der zweiten Halbzeit bestraften.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel