vergrößernverkleinern
Der FC Heidenheim holte beim VfL Bochum die ersten Punkte in der Fremde © Imago

Bochum - Mit dem ersten Auswärtssieg der Saison schafft der FC Heidenheim einen überraschenden Befreiungsschlag. Der VfL Bochum muss sich zunächst nach unten orientieren.

Der 1. FC Heidenheim hat mit einem wichtigen Auswärtssieg in der 2. Bundesliga den Absturz auf einen Abstiegsplatz verhindert.

Die Mannschaft von Frank Schmidt besiegte an dessen zehnjährigem Jubiläum auf der Trainerbank den VfL Bochum mit 2:1 (1:1) und bleibt nach sechs Spieltagen auf Platz 16. Die Bochumer von Trainer Ismail Atalan liegen nach der dritten Saisonniederlage auf Rang zwölf. (Tabelle der 2. Bundesliga)

Wittek trifft zum Sieg

Mathias Wittek (73.) köpfte die Heidenheimer nach einer Ecke von Marc Schnatterer wie aus dem Nichts zum Sieg. Der ehemalige Leverkusener und Stuttgarter Stürmer Robbie Kruse (13.) hatte den VfL in Führung gebracht, ehe Robert Glatzel (16.) wenig später der Ausgleich gelang. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

"Wir haben das Spiel gemacht, den Ball kontrolliert und Konter gestartet", sagte Bochums Felix Bastians: "Aber wir haben uns dann zwei Tore nach Standards eingefangen."

Vor 13.236 Zuschauern begannen die Heidenheimer zwar forsch, offenbarten beim Gegentreffer in der Defensive aber deutliche Schwächen.

Stöger scheitert am Pfosten

Gleiches Bild wenige Minuten später auf der anderen Seite: Heidenheims Nikola Dovedan konnte den Ball unbedrängt in die Mitte köpfen, Glatzel verwandelte aus kurzer Distanz zum Ausgleich. (Spielplan und Ergebnisse der 2. Bundesliga)

Nach der Pause waren die Bochumer die aktivere Mannschaft und hatten deutlich mehr Ballbesitz, der FCH schaffte es selten, sich aus dem Bedrängnis zu befreien. In der 58. Minute hatte Heidenheim Glück, dass Bochums Kevin Stöger nur den Pfosten traf.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel