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Das Unheil für St. Pauli nimmt seinen Lauf: Benjamin Kessel trifft per Freistoß zur Führung für Ingolstadt © imago

Hamburg - Die Kiez-Kicker kommen vor eigenem Publikum böse unter die Räder. Schon zur Pause ist alles klar. Ingolstadt ballert sich aus der Krise.

Der FC St. Pauli hat gegen FC Ingolstadt eine herbe Heimpleite kassiert. Das Team von Trainer Olaf Janßen unterlag dem Erstliga-Absteiger am sechsten Spieltag mit 0:4 (0:4) und verlor vorerst den Kontakt zur Tabellenspitze.

Die Schanzer verschafften sich derweil mit ihrem zweiten Saisonsieg etwas Luft im Tabellenkeller. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker).

Sonny Kittel bescherte den Gästen vor 29.380 Zuschauern im Millerntor-Stadion mit einem Freistoßtreffer einen Blitzstart (6.). Der ehemalige Nationalspieler Christian Träsch (33.) sowie Dario Lezcano (40.) und erneut Kittel (45.) entschieden das Spiel noch vor der Pause. (Alle Daten zum Spiel)

Interimscoach Stefan Leitl lobte sein Team: "Wir haben auch in der Höhe verdient gewonnen, weil wir unseren Plan komplett umgesetzt haben."

St. Paulis Olaf Janßen pflichtete seinem Kollegen bei: "Ingolstadt hat einen überragenden Kader, das haben sie heute gezeigt." Zum Spiel der eigenen Mannschaft gestand er: "Wir haben heute keine Lösungen im Spielaufbau gefunden."

Träsch schockt St. Pauli

Ingolstadt begann druckvoll und war in der Offensive brandgefährlich. Von der Strafraumkante zirkelte Kittel den Ball zur verdienten Führung ins Tor. Die Hamburger ließen hingegen in ihren Angriffsbemühungen zunächst immer wieder die nötige Präzision vermissen. (Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Gerade als die Gastgeber etwas besser ins Spiel fanden, folgte der Schock durch Träsch nach einem FCI-Konter. Die eiskalten Lezcano und Kittel sorgten dann dafür, dass St. Pauli von den eigenen Fans mit Pfiffen in die Halbzeit verabschiedet wurde.

Auch nach dem Seitenwechsel war das Team von Stefan Leitl die preisbestimmende Mannschaft. St. Pauli mühte sich zwar redlich, blieb aber ohne Durchschlagskraft.

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