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Braunschweig-Coach Torsten Lieberknecht kann mit dem Saisonstart nicht zufrieden sein
Braunschweig-Coach Torsten Lieberknecht kann mit dem Saisonstart nicht zufrieden sein © Getty Images

Ohne seine drei Rotsünder spielt Eintracht Braunschweig am Sonntag gegen St. Pauli. Dresden und Heidenheim wollen aus dem Tabellenkeller.

Wie hat Eintracht Braunschweig seine erste Saisonniederlage vom vergangenen Wochenende verdaut? Das Team von Coach Torsten Lieberknecht unterlag nicht nur mit 1:2 gegen Regensburg, sondern musste auch noch drei Platzverweise verkraften. So müssen die "Löwen am Sonntag (13:30 Uhr im LIVETICKER) im Heimspiel gegen den FC St. Pauli auf die gesperrten Khelifi, Sauer und Boland sowie den verletzten Nyman (Muskelfaserriss im rechten Unterschenkel) verzichten.

Für beide Teams ist die Partie richtungsweisend. Während die Kiez-Kicker mit 13 Punkten auf dem achten Rang liegen, braucht die Eintracht als Zehnter (elf Punkte) dringend einen Sieg, um sich nicht vorzeitig von allen Aufstiegsträumen verabschieden zu müssen. St. Pauli unterlag zuletzt in Düsseldorf mit 1:2 und hofft nun auf die Rückkehr von Torjäger Bouhaddouz (Wadenverhärtung).

Heidenheim empfängt Dresden

Mit dem 1. FC Heidenheim und Dynamo Dresden (ab 13:30 Uhr im LIVETICKER) treffen zwei Nachbarn aus dem Tabellenkeller am 9. Spieltag aufeinander. Für beide Mannschaften läuft es in dieser Saison noch nicht zufrieden stellend. Mit jeweils nur acht Punkten liegt Dresden als 15. nur einen Platz vor den Schwaben, die ebenfalls acht Punkte auf dem Konto haben. Dynamo-Coach Uwe Neuhaus warnt sein Team eindringlich vor den Gastgebern.      

"Die Stärken, die sie letzte Saison hatten, haben sie in der Englischen Woche aufs Feld gebracht und wieder in die Spur gefunden", erklärte Neuhaus auf der Pressekonferenz am Freitag. "Der Sieg in Bochum hat ihnen gut getan. Nun gilt es für uns, ein gutes Mittel zu finden, die eigenen Stärken dagegenzustellen und die Art und Weise, wie sie spielen, auszuhebeln. Dafür braucht es viel Laufbereitschaft." 

Im dritten Sonntagsspiel empfängt der SV Sandhausen Jahn Regensburg (ab 13:30 Uhr im LIVETICKER). Der Aufsteiger reist nach dem 2:1 gegen Braunschweig mit breiter Brust an. "Ohne Selbstbewusstsein haben wir in dieser Liga keine Chance", macht SSV-Coach Achim Beierlorzer seinem Team Mut. Sandhausen könnte sich mit einem Sieg allerdings weiter oben in der Spitzengruppe festsetzen.  

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