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FCK-Trainer Jeff Strasser (r.) und seinem Team helfen nur drei Punkte gegen Bochum © Getty Images

Zum Auftakt des 13. Spieltags in der Zweiten Liga will Kaiserslautern gegen Bochum den Befreiungsschlag schaffen. Sandhausen empfängt den MSV Duisburg.

Das Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern hat zum Auftakt des 13. Spieltags der Zweiten Liga den VfL Bochum zu Gast (ab 18.30 Uhr im LIVETICKER). Nach dem Traumstart von Neu-Coach Jeff Strasser mit dem 3:0 am 9. Spieltag gegen Greuther Fürth lief bei den Lauterern nicht mehr viel zusammen. Ein Unentschieden, zwei Niederlagen und das Pokal-Aus gegen den VfB Stuttgart stehen seitdem zu Buche. 

Am Betzenberg hofft man trotzdem auf den Befreiungsschlag gegen Bochum. Nicht ganz zu unrecht, ist der VfL doch die drittschwächste Auswärts-Mannschaft der Liga. Die letzten drei Spiele in der Fremde verlor Bochum allesamt.

Die Lauterer suchen in einem offenen Brief an ihre Fans den Schulterschluss mit den FCK-Anhängern: "Die Situation ist für den gesamten Verein und auch für uns als Mannschaft belastend. Der Wille und die Überzeugung sind ungebrochen, aber wir schaffen das nur mit und nicht ohne Euch. Wir brauchen weiterhin Euch und Eure Unterstützung, im wichtigen Spiel gegen Bochum", heißt es da.  

Bochum (13.) könnte sich mit einem Sieg zumindest bis zum Samstag etwas Luft nach unten verschaffen und Satz auf Platz 9 machen. Für den Tabellenletzten Kaiserslautern geht es dagegen darum, den Anschluss an das rettende Ufer nicht völlig zu verlieren. Aktuell liegt der FCK schon fünf Punkte hinter dem Relegationsplatz, nur ein Sieg hilft den roten Teufeln wirklich weiter.   

Sandhausen empfängt Angstgegner 

Der SV Sandhausen bekommt es am Freitag mit dem MSV Duisburg zu tun (ab 18:30 Uhr im LIVETICKER). Während Sandhausen auswärts zuletzt schwächelte, ist das Team zu Hause seit vier Spielen ungeschlagen und insgesamt als Tabellensechster voll im Soll. Mit einem Sieg könnte man sogar bis zum Samstag auf einen Punkt an den Relegationsplatz heranrücken.

Mit dem MSV Duisburg kommt allerdings ein Angstgegner des SVS, gegen die Meidericher konnte Sandhausen noch nie gewinnen. In bislang vier Begegnungen mit den Zebras setzte es für den SVS drei Niederlagen und ein Unentschieden.

MSV-Coach Ilia Gruev ist optimistisch: "Ich habe großen Respekt vor Sandhausen. Wir haben bisher allerdings auswärts gut gepunktet und wollen da weitermachen, wo wir auf dem Betzenberg aufgehört haben."

Für Duisburg geht es im Abstiegskampf darum, den Abstand zum Relegationsplatz zu vergrößern. Die Formkurve des MSV zeigt derzeit nach oben. Die Duisburger verloren immerhin keines der vergangenen drei Spiele und punkteten dabei am vergangenen Spieltag auch gegen den Aufstiegsaspiranten Union Berlin. Drei Punkte in Sandhausen ließen die Zebras vorübergehend auf Platz 12 springen. 

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