TSV 1860 München

TSV 1860 München - die bayerischen Löwen

Das Wappentier des TSV 1860 München ist der Löwe seit 1880 ist er in einem Achteck das prägende Symbol des Traditionsvereins aus dem Münchner Stadtteil Giesing und brachte dem Verein seinen Spitznamen ein. Auch die Rivalität zum Nachbarverein FC Bayern München gehört fest zur Geschichte des Clubs. Der TSV, der aus der Turnbewegung hervorging, wird von einer großen Fangemeinde in Deutschland unterstützt, die vor allem aus dem Arbeitermilieu stammt. Dagegen war der FC Bayern vor allem in Akademikerkreisen beliebt. Allerdings spielten der TSV 1860 München und der FC Bayern München über lange Zeit im gleichen Stadion: zunächst an der Grünwalder Straße, dann im Olympiastadion und schließlich in der Allianz-Arena, die zur Weltmeisterschaft 2006 entstand.

Gründungsmitglied der Bundesliga - der Beginn erfolgreicher Zeiten

Am 14. Juni 1931 erreichte der TSV 1860 erstmals das Finale um die Deutsche Meisterschaft, unterlag in Köln gegen Hertha BSC jedoch mit 2:3. Im Jahr 1963 zählte der TSV 1860 München im Gegensatz zum FC Bayern München zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga. Zu dieser Zeit trainierte der Österreicher Max Merkel die Mannschaft. Dank weitreichender Befugnisse für Merkel stellten sich auch in der neuen Liga schnell Erfolge ein. 1964 wurde die Mannschaft des TSV nach einem 2:0-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt DFB-Pokalsieger und zwei Jahre später Deutscher Meister. Die Münchner hatten sich inzwischen auch in den europäischen Wettbewerben einen Namen gemacht unter anderem durch die Teilnahme am 1965 mit 0:2 verlorenen Endspiel im Europapokal der Pokalsieger gegen West Ham United.

Erfolge und Rückschläge beim TSV 1860 München

In seiner erfolgreichsten Zeit, zwischen 1963 und 1970, stellte der TSV zahlreiche Spieler der Nationalmannschaft. Zu Länderspiel-Ehren brachten es unter anderem Klaus Fischer, Ludwig Kögl, Rudi Brunnenmeier, Ludwig Bründl, Timo Konietzka, Alfred Heiß, Hennes Küppers und Peter Grosser. Im Tor stand mit Petar Radenkovic ein echter Charakterspieler: Er war für seine Ausflüge aus dem Strafraum bekannt. Der Trainer Max Merkel galt an der Isar jedoch als ein eher ungeliebter Meistermacher und wurde nach einer Spielerrevolte im Dezember 1966 entlassen. Im Sommer 1982 erlebte der Verein einen Rückschlag den Lizenzentzug durch den Deutschen Fußball-Bund, verbunden mit dem Abstieg in die damalige drittklassige Amateuroberliga. Doch davon erholten sich die Münchner wieder und schafften von 1994 bis 2004 noch einmal den Sprung in die Bundesliga. Nach der Saison 2003/2004 erfolgte jedoch wieder der Abstieg in die zweite Liga.

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