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Auslöser des Spielabbruchs: Serbische Spieler greifen sich die großalbanische Flagge

Der serbische Fußballverband FSS hat die Europäische Fußball-Union (UEFA) einen Tag nach dem Skandalspiel von Belgrad aufgefordert, die EM-Qualifikationspartie gegen Albanien mit 3:0-Toren und drei Punkten zu seinen Gunsten zu werten.

Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor, die der Verband am Mittwoch auf seiner Internetseite veröffenlicht hat.

Das brisante Duell wurde am Dienstag in der 41. Minute beim Stand von 0:0 abgebrochen, nachdem eine an einer Drohne befestigte großalbanische Flagge durch das Stadion gesteuert worden war und Tumulte sowie Krawalle auslöste (Bericht).

In der Mitteilung heißt es, dass dabei serbische Fußballer von ihren albanischen Kontrahenten angegangen worden seien.

Nach intensiver Beratung mit UEFA-Delegierten offenbarte der FSS einige Zeit nach der vorläufigen Unterbrechung den Vertretern des albanischen Verbandes FSHF laut Pressemitteilung drei Möglichkeiten: Die normale Fortsetzung des Spiels, die Fortsetzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit sowie eine Wiederholung des Spiels am Mittwoch.

Der FSHF soll jedoch alle drei Vorschläge abgelehnt haben und deshalb "die Schuld am vorzeitigen Ende" tragen. Aus diesem Grund forderte der serbische Verband einen Sieg am Grünen Tisch.

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