vergrößernverkleinern
Nach Angriffen durch serbische Hooligans flüchten die albanischen Spieler vom Feld

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat die Ansetzung des abgebrochenen EM-Qualifikationsspiel zwischen Serbien und Albanien verteidigt.

Beide Länder hätten nach der Auslosung keine negativen Reaktionen gezeigt, sagte ein UEFA-Vertreter dem "Guardian".

Drei Kriterien könnten eine gemeinsame Gruppenzulosung verhindern: Keine normalen diplomatischen Verhältnisse, ein laufender militärischer bzw. bewaffneter Konflikt oder eine Anfrage eines nationalen Verbandes.

In diesem Fall traf keine der drei Bedingungen zu, sagte der Vertreter.

"Das Match wird anschließend durch das internationale Kommitee der UEFA analyisert. Nach der Auslosung kamen beide Verbände zu der Übereinkunft, keine eigenen Fans zu den Auswärtsspielen zuzulassen. Die UEFA hat diese Maßnahme vollkommen akzeptiert."

Für die UEFA gab es daher keinen Grund, beide Teams bei der Gruppenauslosung voneinander zu trennen.

Das Spiel in Belgrad musste am Dienstag abgebrochen worden, nachdem es zu Auseinandersetzungen zwischen Spielern und Fans kam. Auslöser der Randale war unter anderem eine Drohne, an der eine albanische Fahne befestigt war, die in den Innenraum des Stadions flog.

Hier weiterlesen: Drohnen-Eklat spitzt sich zu

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel