Der albanische Fußballverband FSHF hat nach dem Skandalspiel am Dienstag in Serbien eine umfassende Aufarbeitung gefordert und weitere Vorwürfe gegen Zuschauer und Organisatoren in Belgrad erhoben.

"Die Fakten sind klar, es gibt Beweise, und wir verlangen eine komplette und unabhängige Untersuchung der Vorfälle vor, während und nach dem Spiel", sagte Verbandspräsident Armando Duka der Nachrichtenagentur AFP: "Die Aggressoren müssen von allen Institutionen bestraft werden, auch von der serbischen Justiz."

In einem Statement teilte der Verband mit, dass schon vor dem Spiel der Teambus von Steinen getroffen worden sei, die albanische Delegation sei zudem mit einem Betonbrocken beworfen worden. Während des Spiels habe es zudem "Münzen, Feuerzeuge und weitere Objekte" gehagelt.

Das EM-Qualifikationsspiel war am Dienstag abgebrochen worden, nachdem eine Drohne eine albanische Flagge in das Stadion getragen und Krawalle ausgelöst hatte. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) wird den Fall am 23. Oktober verhandeln. Von einer Spielwertung am Grünen Tisch bis hin zum kompletten Ausschluss aus der EM-Qualifikation scheint derzeit alles möglich.

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