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Teresa Enke spricht über die Enttabuisierung bei Depressionen

Knapp fünf Jahre nach dem Selbstmord ihres Ehemannes Robert Enke sind für dessen Witwe Teresa Fortschritte bei der Enttabuisierung depressiver Krankheitsbilder unverkennbar.

"Da wurde vieles erreicht. Robert und ich waren damals allein auf weiter Flur", sagte sie am Freitag bei der Eröffnung einer Erinnerungsausstellung im Niedersächsischen Landesmuseum.

Der damals 32-Jährige, Torhüter der deutschen Nationalmannschaft und Stammkeeper des Bundesligisten Hannover 96, hatte sich am 10. November 2009 das Leben genommen.

Der Freitod des regelmäßig immer wieder von Depressionen gepeinigten Schlussmannes war der Auslöser zur Gründung der Robert-Enke-Stiftung, bei der Teresa Enke aktiv mitwirkt.

Bei der Ausstellung "ROBERT geDENKen - unser Freund und Torwart" sind bis zum Dienstag kommender Woche zahlreiche Exponate aus dem Leben Enkes zu sehen.

Für Teresa Enke eine schmerzliche, aber auch positive Erfahrung: "Es war schwer, manche Kiste voller Erinnerungen aufzumachen. Aber in unserem gemeinsamen Leben gab es ja auch viele Glücksmomente."

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