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DFB-Präsident Wolfgang Niersbach lässt sich mit der "Blatter-Frage" Zeit
Wolfgang Niersbach will ins FIFA-Exekutivkomitee © getty

Für DFB-Präsident Wolfgang Niersbach (64) braucht der Weltverband FIFA angesichts der tiefen Krise grundlegende Veränderungen.

"Wir brauchen eine Institution, die für Glaubwürdigkeit, Seriosität und Integrität steht", sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Dienstag in Frankfurt/Main. Im Falle seiner Wahl ins FIFA-Exekutivkomitee werde Niersbach dabei aktiv mithelfen.

"Das Hauptziel für jeden Neuen muss sein, sich so einzubringen, dass sich das Image der FIFA wieder zum Positiven ändert", sagte Niersbach, der im Mai 2015 den Platz seines DFB-Vorgängers Theo Zwanziger in der "Regierung des Weltfußballs" einnehmen könnte: "Man muss objektiv feststellen, dass das durch verschiedene Ereignisse in der Vergangenheit nicht gelungen ist."

Als europäischer Kandidat aufgestellt wird Niersbach aller Voraussicht nach im Mai während des Kongresses der Europäischen Fußball-Union (UEFA) in Wien. "Erst einmal müssen wir abwarten, ob es für die freiwerdenden Plätze überhaupt mehrere Kandidaten gibt", sagte Niersbach, der bereits im UEFA-Exekutivkomitee sitzt.

"Es ist verdammt viel, wenn einer in diesen drei wichtigen Funktionen tätig ist", sagte der ehemalige DFB-Generalsekretär.

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