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Die Allianz Arena des FC Bayern
Der FC Bayern verbuchte einen Umsatz von 487,5 Millionen Euro © Getty Images

Bayern München hat in der internationalen Geldrangliste seinen dritten Platz aus dem Vorjahr behauptet.

In der Rangliste des US-Wirtschaftsberaters Deloitte für die vergangene Saison liegen die Bayern mit Gesamteinnahmen von 487,5 Millionen Euro nur hinter dem zum zehnten Mal in Serie an der Spitze stehenden Champions-League-Sieger Real Madrid (549,5 Millionen Euro) und Manchester United (518,0).

Aus der Bundesliga stehen neben dem nationalen Branchenkrösus lediglich Vizemeister Borussia Dortmund als Elfter (261,5) sowie Schalke 04 auf Position 14 (213,9) unter den Top 20.

Nicht mehr zu diesem elitären Kreis gehört der Hamburger SV, der vor Jahresfrist noch den 17. Rang belegt hatte.

Im Gegensatz zu den Umsatzzahlen, die die Vereine selbst veröffentlichen, rechnet Deloitte die Erlöse aus Transfers nicht mit ein. Die Bayern hatten auf ihrer Jahreshauptversammlung einen Umsatz von 528,7 Millionen Euro bekanntgegeben.

"Die deutschen Top-Klubs haben sich gut vermarktet und konnten ihre Umsätze steigern. Werbeeinnahmen und die Vermarktung der TV-Rechte, vor allem durch die Teilnahme an der Champions League, wirken sich umso mehr auf die finanzielle Stärke der Vereine aus", sagte - und ermöglichen erfolgreichen Klubs die Gewinnung noch leistungsstärkerer Spieler", sagte Leiter Karsten Hollasch von der Sport Business Gruppe bei Deloitte zum Ergebnis der deutschen Vereine.

München steigerte den Deloitte-Angaben zufolge nach seinem Aufstieg ins Führungstrio im Vorjahre seine Einnahmen nochmals um 56,3 Millionen Euro. Um fast das Doppelte erhöhte jedoch Manchester United seine Einnahmen: Die "Red Devils" verbuchten trotz ihrer sportlichen Krise gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 94,2 Millionen Euro.

Madrids Zuwachs hingegen fiel demgegenüber trotz des zehnten Triumphes im Europapokal der Landesmeister bzw. in der Champions League mit 30,6 Millionen Euro vergleichsweise gering aus.

Noch hinter die Bayern vom zweiten auf den vierten Rang fiel der FC Barcelona zurück.

Die Katalanen erreichten lediglich eine Einnahmensteigerung von zwei Millionen Euro auf insgesamt 484,6 Millionen Euro.

Neben ManUnited gehören noch vier weitere Teams aus der englischen Premier League zu den Top 10.

Meister Manchester City erzielte dabei auf dem sechsten Platz sogar über 98 Millionen Euro höhere Einnahmen als 2014.

Die Rangliste im Überblick:
1. Real Madrid (549,5 Millionen Euro Umsatz)
2. Manchester United (518,0)
3. Bayern München (487,5)
4. FC Barcelona (484,6)
5. Paris St. Germain (474,2)
6. Manchester City (414,4)
7. FC Chelsea (387,9)
8. FC Arsenal (359,3)
9. FC Liverpool (305,9)
10. Juventus Turin (279,4)
11. Dortmund (261,5)
14. FC Schalke (213,9)

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