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Eintracht Braunschweig v Hannover 96 - Bundesliga
Eintracht Braunschweig wurde 2014 wegen verschiedener Vergehen mit den höchsten Strafen belegt © Getty Images

Die Profi-Klubs der drei höchsten deutschen Fußball-Ligen mussten im Jahr 2014 offensichtlich wegen verschiedenster Vergehen Geldstrafen in Höhe von 1,5 Millionen Euro an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) zahlen. Das geht aus einem Bericht des Magazins Stadionwelt Inside hervor.

Insgesamt wurden mehr als 100 Strafen für die Klubs verhängt. Angeführt wird das Ranking von Zweitligist Eintracht Braunschweig. Die Niedersachsen wurden insgesamt mit Sanktionen in Höhe von 111.000 Euro belegt.

Trotz dieser hohen Summe sieht DFB-Vizepräsident Rainer Koch die Entwicklung der Sicherheitslage in deutschen Stadien positiv.

"Die Profiklubs haben ihr Sicherheitsmanagement in Zusammenarbeit mit den Verbänden in den letzten zehn Jahren enorm professionalisiert." Allerdings ist ein Rückgang der Sanktionen nicht abzusehen. Allein im Januar 2015 verhängte der DFB Geldstrafen in Höhe von 400.000 Euro.

Koch verteidigte ferner das Vorgehen des DFB, Strafen gegen Vereine trotz des Vergehens Einzelner auszusprechen: "Die Vereine sollen über die Sanktionen der Sportgerichtsbarkeit zu aktiver Mitarbeit und effektiver Tataufklärung und Täterermittlung sowie zur Weitergabe von Sanktionen an die tatsächlichen, schuldhaft handelnden Täter veranlasst werden."

Der einzelne Zuschauer sei in der Regel kein Mitglied eines DFB-Mitgliedvereins. "Folglich kann der DFB ihn nicht direkt mit einer verbandsrechtlichen Sanktion belegen", betonte Koch.

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