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Steven Gerrard sagt beim FC Liverpool Adieu . Dem Verein wird er aber treu bleiben. SPORT1 zeigt die größen Klublegenden aller Zeiten, ein Torhüter überrascht besonders.

Immer wieder prägen Spieler über Jahrzehnte ihre Klubs. Am Samstag bestritt Liverpool-Legende sein letztes Spiel im Trikot der Reds an der Anfield Road. SPORT1 präsentiert die größten Klublegenden aller Zeiten.
UWE SEELER (Hamburger SV): Das HSV-Idol schlechthin. 1953 kommt er als 16-Jähriger erstmals in der ersten Mannschaft der Hamburger zum Einsatz und bleibt seinem Verein trotz zahlreicher Angebote bis zu seinem Karriereende 1972 treu.

1966 wird "Uns Uwe" Vize-Weltmeister, deutscher Meister und Pokalsieger. In den Neunziger Jahren übernimmt Seeler zwischenzeitlich das Präsidentenamt des HSV, agiert aber glücklos.
KARL-HEINZ KÖRBEL (Eintracht Frankfurt): "Charly" Körbel macht in seiner Karriere 602 Bundesliga-Spiele für die Eintracht.

Bis heute Rekord. 19 Jahre ist er für die Hessen aktiv, gewinnt den UEFA-Cup und viermal den DFB-Pokal. Nur eine Meisterschaft bleibt ihm verwehrt.
KLAUS AUGENTHALER (FC Bayern): 15 Jahre lang ist der Niederbayer in der Münchner Abwehr der Garant für Sicherheit, beerbt Franz Beckenbauer auf der Position des Liberos.

Siebenmal wird er Meister, dreimal Pokalsieger, bevor er 1991 seine Profikarriere beendet. Nur ein internationaler Klubtitel bleibt dem Weltmeister von 1990 verwehrt: 1982 und 1987 verliert der FC Bayern jeweils das Europapokal-Finale.
MARCO BODE (Werder Bremen): Der Mann fürs offensive Mittelfeld prägt eine der erfolgreichsten Phasen der Vereinsgeschichte.

Otto Rehhagel holt ihn 1988 aus der Provinz nach Bremen. 101 Tore schießt Bode in 379 Bundesliga-Spielen, wird 1993 Meister, dreimal Pokalsieger und gewinnt 1992 den Europapokal der Pokalsieger. Heute ist Bode Aufsichtsratsboss der Bremer.
IKER CASILLAS (Real Madrid): "San Iker" - der "heiliger Iker" spielt seit 1989 für die Königlichen, seit 1999 für die Profis.

Mit Spanien wird er Welt- und Europameister und gewinnt 2014 mit Real "La Decima", den zehnten Titel in der Champions League. Zwischen 2008 und 2012 wird er fünf Mal in Folge Welttorhüter.
FRANCO BARESI (AC Mailand): Der neben Franz Beckenbauer wohl beste Libero der Geschichte spielt mehr als 20 Jahre für Milan.

532 Pflichtspiele macht er für seinen Klub, wird sechs Mal Meister und drei Mal Europapokalsieger der Landesmeister. Seine Nummer sechs wird nicht mehr vergeben.
RYAN GIGGS (Manchester United): Kaum einer verköpert die Red Devils wie der Waliser. 13 englische Meisterschaften und zwei Champions-League-Siege sprechen eine deutliche Sprache.

Giggs hat bei United alles erlebt. Von 1991 bis 2014 spielt er für den englischen Rekordmeister, mittlerweile ist er Co-Trainer.
WOLFGANG OVERATH (1. FC Köln): Pünktlich zum Start der Bundesliga am 24. August 1963 debütiert der damals 19-Jährige beim FC.

Gleich in seiner ersten Saison wird Overath Meister. Es folgen noch zwei Pokalsiege mit den Kölnern, für die er bis 1977 spielt.
ROGERIO CENI (FC Sao Paulo): Der Torwart spielt seit 22 Jahren für seinen Verein. Im Oktober bricht er mit 589 Siegen für einen Klub den bisherigen Rekord von Ryan Giggs.

Mit mehr als 120 Toren als Elfmeter- und Freistoßschütze tritt er auch in der Offensive immer wieder in Erscheinung. 2002 holt er als Ersatzkeeper mit Brasilien den WM-Titel.
JAVIER ZANETTI (Inter Mailand): Inter ohne Zanetti - ebensowenig vorstellbar wie Liverpool ohne Gerrard.

Seit 1995 trug der Argentinier das blau-schwarze Trikot der Mailänder - immer mit der gleichen Frisur, wie Spötter witzelten. Ende der vergangenen Saison beendete er seine Karriere.
PAOLO MALDINI (AC Mailand): Sage und schreibe 25 Jahre spielte Maldini mit Milan in der Serie A - bis heute ist der Abwehrspieler der Akteur mit den meisten Einsätzen (647) in der höchsten italienischen Liga.

Einer der besten Abwehrspieler der Geschichte. Flog nur einmal vom Platz - in einem Freundschaftsspiel.
STEVEN GERRARD (FC Liverpool): Die Ikone Liverpools verlässt am Saisonende den Verein. Nach 17 Jahren,über 700 Spielen und über 180 Toren geht der "Skipper" von Bord.

Höhepunkt in der Ära Gerrard: Der Champions-League-Sieg 2005. Einziger Makel: Gerrard wird nie englischer Meister.
MICHAEL ZORC (BORUSSIA DORTMUND): Im Alter von 16 Jahren wechselte Michael Zorc 1978 zu Borussia Dortmund - und er ist immer noch dort.

463 Bundesligaspiele absolvierte Zorc zwischen 1981 und 1998, dann wurde er Sportdirektor. Und ist es immer noch.

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