vergrößernverkleinern
Thomas Hitzlsperger hatte seine fußballerische Blütezeit in England
Thomas Hitzlsperger hatte seine fußballerische Blütezeit in England © Getty Images

In Anwesenheit von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier werden am 2. Juni 2015 die Awards der Initiative Deutscher Fußball Botschafter im Auswärtigen Amt in Berlin vergeben. Ausgezeichnet werden aktive oder ehemalige deutsche Trainer/innen und Spieler/innen für ihr Engagement im Ausland.

In diesem Jahr wird auch wieder ein Ehrenpreis vergeben. Der Gewinner 2013 war Dettmar Cramer. Die Jury, der u.a. auch Fußball-Idol Uwe Seeler angehört, entschied sich für Thomas Hitzlsperger, der für sein außergewöhnliches sportliches und sozial-gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet wird.

Hitzlsperger, der die Auszeichnung am 2. Juni persönlich entgegen nehmen wird: "Die Auszeichnung mit dem Ehrenpreis der Initiative Deutscher Fußball Botschafter erfüllt mich mit großem Stolz. Sie ist zugleich Ansporn, auch in Zukunft die Ideen und Werte des deutschen Fußballs im Ausland zu transportieren. Der Gedankenaustausch auf meinen Stationen im Ausland war von unschätzbarem Wert."

Thomas Hitzlsperger war als aktiver Spieler u.a. für Aston Villa, Lazio Rom und West Ham United aktiv. Während dieser Zeit prägte er das Bild von (Fußball-)Deutschland in der Welt in besonderem Maße. Abseits des Platzes setzt sich der ehemalige deutsche Nationalspieler gegen Homophobie im Sport ein, unterstützt soziale Projekte in Europa sowie Afrika und ist als Journalist gegen Rassismus, Antisemitismus und rechtsextreme Gewalt aktiv.

Die weiteren Preisträger werden bei der Verleihungsveranstaltung am 2. Juni im Auswärtigen Amt bekanntgegeben.

Für den Hauptpreis wurden Jürgen Klinsmann (USA), Eckhard Krautzun (China) und Michael Nees (Israel) nominiert.

Der Gewinner des Publikumspreises wurde durch eine öffentliche Abstimmung, bei der mehr als 32.000 Stimmen abgegeben wurden, ermittelt. Hier zeichnete sich kurz vor Schluss ein Dreikampf zwischen Miroslav Klose, Toni Kroos und Mesut Özil ab.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel