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Bundestrainer Joachim Löw macht Barcas Keeper Marc-Andre ter Stegen Hoffnungen, was dessen DFB-Karriere angeht. Als Bewerbungsspiel sieht er das Finale nicht.

Bundestrainer Joachim Löw macht Torhüter Marc-Andre ter Stegen vom FC Barcelona Hoffnung, was dessen Karriere in der Nationalmannschaft angeht.

Das Champions-League-Finale gegen Juventus Turin sieht er jedoch nicht als ein Bewerbungsspiels ter Stegens für das DFB-Team an. "Er hat eine große, große Qualität. Er muss niemandem mehr etwas beweisen", sagte Löw im ZDF.

Der 23 Jahre alte Keeper gehöre zu den Anwärtern für die EM 2016 und die WM 2018. "Im kommenden Jahr kann da was passieren", sagte Löw.

"Ich freue mich natürlich besonders für Marc-Andre ter Stegen. Er hat sich mit diesem Titel für seine Beharrlichkeit und seine konstant guten Leistungen belohnt", sagte Löw bei dfb.de.

Auch Löws Torwarttrainer Andreas Köpke fand lobende Worte für den viermaligen Nationalspieler.

"Für mich hat er einen weiteren Schritt gemacht, er strahlt trotz seiner jungen Jahre bereits eine enorme Souveränität und Sicherheit aus. Seine Entwicklung ist noch nicht am Ende."

Derzeit gehört ter Stegen zusammen mit dem ebenfalls 23-jährigen Bernd Leno von Bayer Leverkusen noch dem Kader der U-21-Nationalmannschaft an. Die bevorstehende EM in Tschechien (17. bis 30. Juni) ist für beide altersbedingt die Abschiedsvorstellung bei der U 21.

U21-Trainer Horst Hrubesch meinte über seinen Schlussmann nach dem Finale: "Marc hat eine Klassepartie gezeigt, besser kann man es nicht machen."

Auch in der Nationalmannschaft deutet sich im Hinblick auf den 34-jährigen Roman Weidenfeller bereits ein Generationenwechsel an.

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