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Die Flüchtlingsinitiative "1:0 für ein Willkommen" wird vom DFB um drei Jahre bis 2019 verlängert. Präsident Wolfgang Niersbach verspricht zudem eine Budgeterhöhung.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat seine ursprünglich bis 2016 geplante Flüchtlingsinitiative "1:0 für ein Willkommen" um drei Jahre bis 2019 verlängert.

"Kleine und kleinste Fußballvereine im ganzen Land bieten den ankommenden Menschen in unserem Land ein Stück neue Heimat. Das bleibt über die nächsten Jahre ein Dauerthema. Deshalb verlängern wir unsere Kampagne", sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach in der ZDF-Gala "Menschen auf der Flucht".

Durch die Initiative werden Vereine, die Flüchtlingen Fußballangebote machen, mit 500 Euro unterstützt.

Seit dem Start am 19. März in Berlin haben sich rund 600 Vereine für eine Teilnahme beworben, für 2015 und 2016 war die Kampagne mit 600.000 Euro budgetiert.

Niersbach hatte am Mittwoch nach seinem Besuch einer Flüchtlingsunterkunft im Frankfurter Vorort Egelsbach aber eine Budgeterhöhung versprochen.

"Finanziell reicht es nie. Ich kann ankündigen, dass wir nachbessern werden", sagte Niersbach. Der DFB hat für die Jahre 2017 bis 2019 900.000 Euro zugesagt.

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