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FIFA-FIFPro Asia Meeting-jerome Champagne
Jerome Champagne will Joseph Blatter als FIFA-Präsidenten beerben © Getty Images

Präsidentschafts-Kandidat Jerome Champagne (Frankreich) will die Führung des Fußball-Weltverbandes FIFA im Fall seiner Wahl auf eine breitere Basis stellen.

"Die FIFA-Exekutive, die Regierung also, besteht aus 25 Mitgliedern. Kaum einer von ihnen ist gewählt worden. Sie vertreten nur die Interessen ihres Kontinentalverbandes. Die Macht muss zurück zu den Landesverbänden. Aber ich möchte die Repräsentanten von Spielern, Klubs und Ligen als Exko-Mitglieder", sagte der 57 Jahre alte Ex-FIFA-Funktionär der Schweizer Zeitung SonntagsBlick.

Champagne ist bei der Wahl eines Nachfolgers für den suspendierten FIFA-Boss Joseph S. Blatter (Schweiz) am 26. Februar einer von insgesamt sieben Kandidaten. Der ehemalige Diplomat bekräftigte in dem Interview nochmals, während seiner Tätigkeit bei der FIFA von 1999 bis 2010 von fragwürdigen Vorgängen und korrupten Machenschaften keine Kenntnis erlangt zu haben.

Seinen Angaben zufolge hat Champagne, der für die FIFA-Wahl im vergangenen Mai noch nicht genügend Unterstützung für eine Kandidatur mobilisieren konnte, auch keine dunklen Geheimnisse zu verbergen: "Ich habe eine 100-prozentig weiße Weste. Ich war immer transparent. Ich habe überhaupt nichts zu befürchten."

Seine Forderungen nach Veränderungen bei der FIFA seien 2010 der Grund für seine Entlassung gewesen, sagte Champagne weiter: "Ich wollte schon damals Reformen anschieben. Einige fürchteten um ihre Privilegien. Anderen bin ich zu mächtig geworden."

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