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DFB Bundestag - Day 2
Vizepräsident Peter Frymuth stützt DFB-Boss Wolfgang Niersbach © Getty Images

In der aktuellen WM-Affäre ist der DFB-Präsident schwer unter Beschuss. Vom Verband erhält er Rückendeckung. Sein Vize attackiert Vorgänger Zwanziger.

Wolfgang Niersbach wird vom Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) weiterhin gestützt. "Es gab und gibt keine Rücktrittsforderungen, und niemand sucht beim DFB nach einem Nachfolger", sagte Vize-Präsident Peter Frymuth der Rheinischen Post (Montagausgabe).

"Es sind derzeit gewiss keine einfachen Zeiten für den Verband. Aber wir als Team setzen auf bedingungslose Aufklärung und Transparenz - und Wolfgang Niersbach gehört als unser Präsident dazu. Wir wollen und werden mit ihm diesen Weg gehen." Ähnlich hatte sich am Samstag DFB-Vizepräsident Rainer Koch geäußert.

Frymuth kritisierte indirekt auch den früheren DFB-Präsidenten Theo Zwanziger. "Es haben offensichtlich einige nicht ganz so großes Interesse an Aufklärung. Ihnen geht es nur darum, Unruhe zu stiften", sagte Frymuth. Er betonte zudem, auch während der Sitzung der Landesverbände habe niemand Niersbachs Rückzug gefordert. 

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