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Wolfgang Niersbach trat als DFB-Präsident zurück
Wolfgang Niersbach trat als DFB-Präsident zurück © Getty Images

Nach dem Rücktritt von Wolfgang Niersbach braucht der DFB einen neuen starken Präsidenten. Die Landesverbände fordern eine schnelle Entscheidung.

Die Spitzen des deutschen Amateurfußballs drängen auf eine rasche Wahl eines Nachfolgers des zurückgetretenen DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach (64).

"Jede Hängepartie, jedes Vakuum ist nicht besonders hilfreich", sagte Hermann Korfmacher, Präsident des Westfälischen Fußball- und Leichtathletik-Verbandes: "Das derzeitige Vakuum sollte daher geschlossen werden."

Das DFB-Präsidium, der aktuell von den Vizepräsidenten Reinhard Rauball und Rainer Koch geführt wird, trifft sich am kommenden Freitag in Frankfurt/Main, um sich im Optimalfall auf einen Präsidentschaftskandidaten zu einigen.

Bereits am Dienstag kommen die Landesverbands-Chefs in Hannover vor dem Länderspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden zusammen, um über einen geeigneten Kandidaten zu diskutieren.

"So schnell wie möglich", forderte auch Karl Rothmund, Chef des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV), müsse das Amt des Präsidenten wieder besetzt werden. "Es ist nicht ratsam, eine solch große Organisation wie den DFB über einen langen Zeitraum mit einer Doppelspitze zu führen."

Vom Treffen am Dienstag erwartet Rothmund "einen konstruktiven Informationsaustausch" - ob man sich dabei bereits auf einen Kandidaten einigen oder etwa für einen Außerordentlichen Bundestag entscheiden wird, "kann ich nicht sagen".

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