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Rainer Koch ist Interimspräsident des DFB
Rainer Koch schließt langfristige Tätigkeit als DFB-Präsident aus. © Getty Images

Rainer Koch skizziert, wie die kommenden Tage nach Niersbachs Rücktritt beim DFB ablaufen werden. Für eine dauerhafte Tätigkeit als Präsident stehe er nicht zur Verfügung.

Nach dem Rücktritt von Wolfgang Niersbach vom Amt des DFB-Präsidenten übernehmen vorerst die beiden Vizepräsidenten Reinhard Rauball und Rainer Koch die Amtsgeschäfte.

Für ein längerfristiges Engagement an der Spitze des Verbandes steht Koch indes nicht zur Verfügung:  "Ich bin nicht Präsident und werde auch nicht Präsident", sagte der 56-Jährige der ARD.

Zuvor hatte Koch in einer öffentlichen Stellungnahme das Vorgehen in den kommenden Tagen erläutert: "Wir haben heute im Präsidium beschlossen, dass Dr. Rauball die Delegation für die beiden anstehenden Länderspiele der Nationalmannschaft mit leiten wird und unser Schatzmeister Reinhard Grindel zusätzlich in die Delegation mit aufgenommen wird und dass wir am Rande der Länderspiele zusammen mit Helmut Sandrock uns überlegen und abstimmen werden, wie in den nächsten Tagen die Geschäfte geführt werden."

Niersbach hatte am Montag die Konsequenzen aus seiner Verwicklung in die Affäre um die WM 2006 gezogen und seinen Rücktritt bekanntgegeben.

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