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Wegen homophober Fangesänge sanktioniert die FIFA mehrere Nationalverbände © Getty Images

Die FIFA sanktioniert mehrere süd- und mittelamerikanische Nationalverbände aufgrund homophober Gesänge ihrer Anhänger während WM-Qualifikationsspielen.

Wie der Weltverband am Mittwoch mitteilte, waren Dizlipinarverfahren gegen die Landesverbände von Argentinien, Chile, Mexiko, Peru und Uruguay eröffnet worden.

Gegen die Verbände wurde jeweils eine Geldstrafe von 20.000 Schweizer Franken verhängt, Chile muss angesichts von Verfehlungen in vier Fällen 70.000 Euro zahlen. Die betroffenen Parteien seien über die Entscheidungen informiert worden, teilte die FIFA mit. Zudem seien derzeit noch Ermittlungen gegen den Nationalverband von Honduras im Gange.

Alle Vorfälle wurden durch das neue Anti-Diskriminierungs-Kontrollsystem registriert, das die FIFA im Rahmen der Qualifikation für die WM 2018 in Russland installiert hat. "Die FIFA bekämpft seit Jahren jegliche Art von Diskriminierung und Rassismus im Fußball", sagte Claudio Sulser, Vorsitzender des FIFA-Disziplinarkomitees: "Durch das neue Kontrollsystem erhalten wir dabei zusätzliche Unterstützung durch die detaillierten Berichte von Match-Beobachtern."

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