vergrößern verkleinern
Eintracht Frankfurt verpflichtete Yusupha Yaffa einst vom AC Mailand © Imago

Nach einem Vergewaltigungsvorwurf droht Yusupha Yaffa jetzt neuer Ärger. Der Skandalprofi soll bei seiner Einwanderung nach Italien beim Alter geschummelt haben.

Neuer Ärger für Yusupha Yaffa: Wegen eines Vergewaltigungsvorwurfs muss sich der Profi bereits in Frankfurt vor Gericht verantworten. Nun droht dem Skandalprofi auch ein Verfahren in Italien.

Dem Stürmer aus Gambia wird vom AC Mailand Urkundenfälschung vorgeworfen. Yaffa soll laut Gazzetta dello Sport bei der Einwanderungsbehörde in Cueno im Jahr 2009 ein falsches Geburtsdatum angegeben haben. "Statt am 31. Dezember 1996 bin ich am 14. November 1987 geboren", soll Yaffa bei Facebook geschrieben haben.

Damit wäre der Spieler, der derzeit beim MSV Duisburg II spielt, neun Jahre älter als angegeben – nämlich 28.

Yaffa wechselte 2015 leihweise vom AC Mailand zu Eintracht Frankfurt in die U19. Nach einem Vergewaltigungsvorwurf bestritt er allerdings kein Spiel für die Eintracht.

Derzeit muss sich Yaffa wöchentlich bei der Polizei in Frankfurt melden. Sollte sich die falsche Altersangabe bestätigen, könnte der Stürmer eine viel höhere Strafe bekommen, da der nun nicht mehr nach Jugendstrafrecht verhandelt wird. Im schlimmsten Fall drohen ihm drei Jahre Haft.

Am 21. April startet der Prozess in Italien wegen seines Altersbetrugs.

x
Bitte bewerten Sie diesen Artikel