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Sebastian Coe ist Präsident des Leichtathletik-Weltverbands © Imago

Thomas Häßler will in seinem neuen Job ab kommenden Sommer voll durchstarten. Der Weltmeister plant den Aufstieg in die 3. Liga im Schnelldurchgang.

Welt- und Europameister Thomas Häßler hat sich für seine neue Aufgabe als Trainer des Berliner Fußball-Bezirksligisten Club Italia ein hohes Ziel gesetzt.

Der 101-malige Nationalspieler will mit dem Klub so rasch wie möglich in die 3. Liga, eine Fusion mit einem höherklassigen Vereine könnte den Weg abkürzen.

"Wenn es schneller geht, freue ich mich. Man muss geil darauf sein, so schnell wie möglich nach oben zu kommen. Dafür werde ich Tag und Nacht arbeiten", sagte Häßler bei seiner Vorstellung in einem Berliner Autohaus.

"Rumsitzen ist nicht mein Ding"

Warum ein ehemaliger Weltstar plötzlich als Trainer bei einem Achtligisten auftaucht? "Ich bin nur froh, dass ich wieder einen Job habe. Zu Hause rumsitzen, ist nicht mein Ding", erklärte der 49-Jährige, der den neuen Job zur kommenden Saison antreten wird.

Zuletzt hatte Häßler - bei Ex-Klub 1. FC Köln einst als Techniktrainer und im Jugendbereich aktiv - bis Mai als Technischer Direktor ein Jahr beim iranischen Erstligisten Padideh Maschad gearbeitet. "Das war eine gute Erfahrung, aber es gab auch Probleme", sagte der gebürtige Berliner.

So wartet der langjährige Bundesliga-Profi noch heute auf Geld seines ehemaligen Arbeitgebers.

Ab Frühjahr bei Let's Dance

Club Italia hatte das Engagement Häßlers am Freitag verkündet, Sportvorstand Vorstand Eric Meissner bejubelte es mit dem denkwürdigen Satz: "Als Welt- und Europameister, ehemaliger Italien-Legionär und als gebürtiger Berliner passt Häßler perfekt in unser Anforderungsprofil."

Häßler verdingt sich seitdem eher außerhalb des Platzes: Er ist Teilnehmer der Vox-Fernsehshow "Ewige Helden", ab Frühjahr auch bei "Let's Dance" auf RTL.

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