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Reinhard Grindel soll die Nachfolge des zurückgetretenen Wolfgang Niersbach antreten
Reinhard Grindel soll die Nachfolge des zurückgetretenen Wolfgang Niersbach antreten © Getty Images

Das DFB-Präsidium beschließt die Einberufung eines außerordentlichen Bundestags. Dort soll die Nachfolge des zurückgetretenen Präsidenten Wolfgang Niersbach geklärt werden.

Reinhard Grindel (54) wird am 15. April aller Voraussicht nach zum neuen Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gewählt werden. Das DFB-Präsidium beschloss am Donnerstag in Frankfurt/Main offiziell die zuvor schon verkündete Einberufung eines Außerordentlichen Bundestages für diesen Termin.

Zentraler Punkt auf der Tagesordnung ist die Wahl des Nachfolgers von Wolfgang Niersbach (65), der im Zuge der WM-Affäre zurückgetreten war. Grindel, Jurist und seit Oktober 2013 Schatzmeister des Verbandes, ist der einzige Kandidat. Er war am 17. November 2015 von den Präsidenten der Regional- und Landesverbände einstimmig vorgeschlagen worden.

"Wir haben final die Einberufung des Außerordentlichen Bundestages am 15. April um 11.30 Uhr in Frankfurt beschlossen", sagte DFB-Interimspräsident Rainer Koch im Sky-Interview. "Für den Fall, dass Reinhard Grindel zum DFB-Präsidenten gewählt wird, steht auch die Wahl des neuen Schatzmeisters an.

Schließlich noch die Bestätigung des DFB-Generalsekretärs, den das Präsidium am 18. März ernennen möchte."

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