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Juventus Turin erzielte zumindest ein Plus von 2,3 Millionen Euro © Getty Images

Die Finanzbücher der Serie A aus der Saison 2014/15 weisen ein Minus von 365 Millionen Euro auf. Das ist ein historischer Rekord-Verlust.

Die italienische Serie A schreibt weiter tiefrote Zahlen.

In der Saison 2014/15 haben die Fußball-Erstligisten laut Gazzetta dello Sport ein Rekordminus von 365 Millionen Euro eingefahren. Die alte "Bestmarke" lag bei 312 Millionen (2011/12). Das Minus wäre eigentlich noch höher ausgefallen, die Bilanz des im Frühjahr 2015 in die Insolvenz gegangenen FC Parma wurde aber nicht berücksichtigt.

"Die Serie A bricht zusammen", schrieb die Gazzetta. Die schwärzesten Schafe sind die beiden Mailand Klub: Inter machte 2014/15 satte 140,4 Millionen Verlust - bei Einnahmen von 180,8 Millionen Euro. Innerhalb der vergangenen fünf Jahren kommt bei Inter somit ein Minus von gut einer halben Milliarden Euro zusammen. Der AC Mailand vermeldete einen Fehlbetrag von 91,3 Millionen.

Von den 19 berücksichtigten Erstligisten lagen nur sieben teils marginal im grünen Bereich. Champions-League-Finalist Juventus Turin machte ein Plus von 2,3 Millionen, den größten Gewinn fuhr der AC Turin mit 10,6 Millionen ein.

Seit der Saison 2005/06 hat die Serie A stets Verluste verbucht, damals lag der Fehlbetrag allerdings noch bei vergleichsweise niedrigen 64 Millionen. Während sich das Defizit innerhalb dieser Dekade versechsfachte, stieg der Umsatz der Liga nur um rund 40 Prozent von 1,399 Milliarden Euro auf 1,844 Milliarden.  

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