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Bayer Leverkusen kämpft in der UEFA Europa League um das Viertelfinale
Bayer Leverkusen kämpft in der UEFA Europa League um das Viertelfinale © Getty Images

Einer Studie zufolge wirkt sich die Teilnahme am Europapokal nicht negativ auf die Leistung in der Liga aus. Die Teams hätten vielmehr nach dem Ausscheiden Probleme.

Die Teilnahme an den Europapokal-Wettbewerben der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hat für die Klubs keine negativen Auswirkungen auf den Ligabetrieb. Zu diesem Schluss kommt das CIES Football Observatory (Schweiz), das die vergangenen sechs Spielzeiten als Stichprobe analysiert hat.

"Laut den Fakten leidet die Liga-Form nicht, wenn ein Team zugleich in nationalen und in europäischen Wettbewerben aktiv ist", sagte UEFA-Wettbewerbsdirektor Giorgio Marchetti.

Laut der Studie lag beispielsweise der Liga-Punktedurchschnitt der im Europapokal aktiven Teams bei 1,68 Punkten. Das ist besser als die 1,61 Punkte, die diese Mannschaften im Schnitt noch holten, nachdem sie aus den Klub-Wettbewerben ausgeschieden waren.

"Scheidet eine Mannschaft aus der Champions League oder der Europa League aus, ist es so, dass dies die Leistungen in der heimischen Liga nicht fördert", sagte Marchetti: "Ganz im Gegenteil - die Klubs tun sich nach dem Ausscheiden oft schwerer in den nationalen Wettbewerben."

Über den Zeitraum der sechs Jahre holten Mannschaften aus den Vereinswettbewerben im Schnitt 1,74 Punkte in Ligaspielen, die im Abstand von bis zu fünf Tagen von UEFA-Spielen stattfanden.

Dieselbe Anzahl Punkte wurde in Spielen geholt, die nicht innerhalb von fünf Tagen von UEFA-Spielen stattfanden. Bei nur nur drei Tage Abstand erhöht sich dieser Durchschnitt sogar auf 1,81 Punkte pro Spiel.

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