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Bengalos tauchten das Stadion in Aue in Licht und Rauch © Imago

Beim Aufeinandertreffen der beiden Erzrivalen Aue und Zwickau kommt es zu Ausschreitungen. Bengalos fliegen in die Fanblöcke, es ist von Verletzten die Rede.

Das Finale im Sachsenpokal zwischen den beiden Erzrivalen Erzgebirge Aue und FSV Zwickau ist von Ausschreitungen überschattet worden.

Im Stadion von Aue waren es vor allem die Fans der Gäste, die für unschöne Bilder sorgten.

Die Fans des Regionalligisten hatten schon vor dem Anpfiff Leuchtraketen auf das Spielfeld geschossen.

Nach der Pause kletterten dann einige Chaoten über den Zaun und provozierten damit nicht nur einen Polizeieinsatz, sondern auch eine Unterbrechung des Spiels.

Anschließend griffen auch die Fans der Gastgeber ein, indem sie Bengalos direkt in den gegnerischen Fanblock warfen. Es soll mehrere Verletzte gegeben haben.

"Ich möchte mich im Namen des Vorstandes und des Aufsichtsrates in aller Form beim FC Erzgebirge Aue entschuldigen, für das Verhalten einiger weniger Mitgereister", sagte Zwickaus Geschäftsführer Lars Schauer.

Das Spiel endete übrigens mit einem 1:0-Sieg für Aue durch ein Tor von Mario Kvesic (60.).

Sportlich gesehen, hatte das Spiel nur einen eingeschränkten Wert. Da Aue sich schon als Zweiter der 3. Liga direkt für den DFB-Pokal qualifiziert hatte, stand auch Zwickau als Teilnehmer an der ersten Hauptrunde fest.

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