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Nach dem ersten Sieg bei einem großen Turnier wird die albanische Nationalmannschaft in der Heimat auf Händen getragen. Frankreich hadert mit der eigenen Offensive. Pressestimmen.

FRANKREICH

L’Equipe: "Es lebe der kommende Sonntag! Frankreich hat in der ersten Halbzeit überzeugt und dann das Ergebnis verwaltet. Das Ergebnis beweist, dass die Abwehr sicher steht, aber die Offensive Probleme hat. Frankreich ist erwartungsgemäß Gruppensieger geworden, aber gegen solch eine schwache Konkurrenz, dass das Team in Lille sogar auf die Ehrenrunde verzichtet hat."

Le Parisien: "Das war frustrierend. Die Franzosen haben sich mit einem Unentschieden begnügt. Ein Spiel ohne Stimmung. Auch das übereinstimmende 'Hop Suisse' der Zehntausende Schweizer Fans, die meistens viersprachig sind, konnte daran nichts ändern."

Ouest France: "Die Franzosen stehen auf dem Kopf. Trotz eines enttäuschenden 0:0 gegen die Schweiz sind sie Gruppensieger und dürfen jetzt auf einen vermeintlich leichten Gegner hoffen. Minimalleistung. Das begeisternde Tänzchen lässt weiter auf sich warten."

Courrier de l’Ouest: "Frankreich wird unscheinbarer Gruppensieger. Ab sofort müssen sie ihr wahres Niveau beweisen. Sie haben das Wesentliche erledigt."
   
SCHWEIZ

Berner Zeitung: "Mit Solidarität, Fleiß und Glück zum 0:0. Ohne Schützenhilfe zu benötigen, hat die Schweiz als Gruppenzweiter die EM-Achtelfinals erreicht. Ihr ist in Frankreich ein Steigerungslauf gelungen, der die Mannschaft für den weiteren Verlauf des Turniers sehr zuversichtlich stimmen darf. Die Formkurve jedenfalls stimmt."

Luzerner Zeitung: "Schweiz erreicht als Gruppenzweiter den Achtelfinal. Dies war zwar das Minimalziel der Schweizer vor dem Turnier. Dennoch ist das ein beachtlicher Erfolg. Am Ende hat die Schweiz dieses Ziel nicht einmal nur dank fremder Hilfe erreicht."

Neue Zürcher Zeitung: "Der Schweizer Mannschaft gelingt ein gutes Spiel gegen Frankreich, und Shaqiri spielt wieder keine Rolle – es ist sein Schicksal an dieser EM. Es ist noch nicht das Turnier des 24-Jährigen – und bis jetzt nicht die EURO der Individualisten."

Tagesanzeiger: "So sieht die Qualifikation für einen Achtelfinal aus: keine Spur von ausgelassenem Jubel. Die Kraft reicht noch für eine halbe Ehrenrunde, zu mehr nicht. Und vielleicht gibt es auch sonst keinen Grund dafür. Mit dem 0:0 zum Abschluss der Gruppenphase haben die Schweizer nur ihr minimales Ziel bei dieser EM erreicht."
   
SPANIEN

Marca: "Frankreich und die Schweiz liefern das erwartete Ergebnis auf dem Totoschein."

AS: "Die Querlatte bremst Frankreich aus und die Schweiz begleitet sie ins Achtelfinale.Frankreich spielte wieder ohne Drehbuch. Frankreich hatte mehr Athleten als Künstler auf dem Platz."

Sport: "In der ersten Halbzeit war Frankreich die klar dominierende Mannschaft mit einem allgegenwärtigen und strahlenden Pogba. Die Schweiz lieferte mehr zerrissene Trikots als Schüsse auf das Tor."

El Mundo Deportivo: "Frankreich hat den Heimvorteil, aber sie müssen viele Aspekte verbessern, wenn sie wie 1984 die Heim-EM gewinnen wollen."

Rumänien - Albanien (0:1)

RUMÄNIEN

Libertatea: "Historisches Scheitern! Sie sind raus in der Vorrunde. Viel schlechter geht es nicht."

Sport total: "Rumänien wird von Albanien beseitigt."

ALBANIEN

Shqip: "Ein historischer Sieg: Albanien schlägt Rumänien und hofft. Der erste EM-Sieg ist erreicht. Jetzt kommt es auf die anderen an."

Mapo: "Das war eine Jahrhundertleistung. Ganz Albanien ist im Delirium. Es ist ganz egal, was jetzt noch kommt."

Shekulli: "Die Hoffnung lebt! Die Rot-Schwarzen schreiben Geschichte mit einem Sieg, der magische Gefühle freisetzt."
   
FRANKREICH

L’Equipe: "Ein Abend der großen Premieren! Albanien hat bei seiner ersten EM-Teilnahme Geschichte geschrieben. Rumänien ist schon draußen. Die albanischen Fans haben frenetisch, aber friedlich gefeiert."

Le Parisien: "Albanien darf noch träumen. Unterstützt von 35.000 Fans waren sie gegen blasse Rumänen deutlich überlegen."

Ouest France: "Albanien eliminiert Rumänien und darf weiter hoffen.Die Fehler in der rumänischen Abwehr wurden prompt bestraft."

Courrier de l’Ouest: "Albaniens italienischer Trainer Giovanni De Biasi hatte vor dem Spiel verkündet: Erfolg oder sterben. Jetzt sind sie wenigstens am Leben geblieben und hängen von anderen Ergebnissen ab."

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