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DFB-Präsident Reinhard Grindel erklärt die Vergabe des Julius-Hirsch-Preises
Reinhard Grindel ist seit April DFB-Präsident © Getty Images

DFB-Präsident Reinhard Grindel stellt dem Bund Forderungen. Dieser müsse auch mit Blick auf die Flüchtlings-Integration mehr Geld für die Förderung von Sportanlagen aufbringen.

DFB-Präsident Reinhard Grindel fordert auch mit Blick auf die Integration von Flüchtlingen vom Bund eine bessere Förderung der Sportanlagen.

Es sei "dringend notwendig, dass der Bund ein Sonderprogramm für den Sportanlagenbau auflegt und die notwendigen Mittel bereitstellt, um mehr Spielräume für unsere Kinder und die tägliche Integrationsarbeit an der Basis zu schaffen", sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

In der abgelaufenen Saison hatten sich mehr als 68.000 Ausländer neu in den Fußball-Vereinen angemeldet. Zudem würden viele Flüchtlinge am Trainingsbetrieb teilnehmen, teilte der DFB mit: "Allein an der 2015 von DFB und Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ins Leben gerufenen Aktion 'Willkommen im Verein' nehmen mehr als 2000 Vereine teil."

Dass viele Flüchtlinge eine Spielerlaubnis beantragen, "ist ein Beleg für die Integrationskraft des Fußballs", sagte Grindel: "Diese Menschen haben im Verein ein soziales Umfeld gefunden und sind in die Gemeinschaft integriert." Weil aber einige Vereine aufgrund der Situation um die Sportanlagen keine weiteren Mitglieder mehr aufnehmen können, müsse nun auch der Bund eingreifen.

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