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Mainz-Präsident Harald Strutz wird aus dem Ligavorstand ausscheiden
Mainz-Präsident Harald Strutz wird aus dem Ligavorstand ausscheiden © Getty Images

Wenn am 24. August der neue Ligavorstand gewählt wird, ist Harald Strutz nicht mehr dabei. Der Präsident von Mainz 05 räumt seinen Posten.

Klubchef Harald Strutz vom Bundesligisten FSV Mainz 05 gibt das Amt des 2. Vizepräsidenten des Ligaverbandes nach 15 Jahren auf.

Der 65-Jährige wird sich bei der anstehenden Generalversammlung der 36 Profiklubs am 24. August in Berlin nicht zur Wiederwahl stellen. Das gab Strutz, der somit aus dem Ligavorstand ausscheidet, bekannt.

Für die Position des 2. Vizepräsidenten, die satzungsgemäß mit dem Vorsitz im Lizenzierungsausschuss verbunden ist, bewerben sich nach dem Verzicht von Strutz noch Helmut Hack (SpVgg Greuther Fürth), Michael Meeske (1. FC Nürnberg) und Ingo Wellenreuther (Karlsruher SC).

Einziger Kandidat für den Posten des 1. Vizepräsidenten ist Amtsinhaber Peter Peters (Schalke 04). Der 2. Vizepräsident ist der Vertreter der Zweitligisten, sie haben das Vorschlagsrecht für diese Position.

2. Liga sucht gemeinsamen Kandidaten

"Die 2. Bundesliga wird sich für die anstehende Wahl des zweiten Vizepräsidenten des Ligavorstands auf einen überzeugenden Kandidaten aus ihren eigenen Reihen verständigen", sagte Strutz.

"Deshalb verzichte ich selbstverständlich - wie bereits von mir angekündigt - nun auf eine eigene Kandidatur. Ich habe volles Verständnis dafür, dass die 2. Bundesliga bei der Wahl eine personelle Neuorientierung befürwortet, da ich als Vertreter des FSV Mainz 05 mit meinem Verein nun bereits in unsere achte Bundesliga-Saison in Serie starte."

Entscheidung über TV-Gelder

Der neunköpfige Ligavorstand will im Laufe der kommenden Saison entscheiden, wie die 1,5 Milliarden Euro an TV-Geldern, die es ab der Spielzeit 2017/18 pro Saison geben wird, verteilt werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Zusammensetzung des Vorstands.

Neben dem erneut kandidierenden Ligapräsidenten Reinhard Rauball, DFL-Boss Christian Seifert und DFL-Direktor Ansgar Schwenken sitzen derzeit Strutz, Peters, Klaus Filbry (Werder Bremen), Karl Hopfner (Bayern München), Hack sowie Stefan Kuntz (Ex-Klubchef des 1. FC Kaiserslautern) im Ligavorstand.

Die Zusammensetzung wird sich aber ändern. Neben Strutz werden Hopfner und Kuntz ausscheiden. Die 18 Bundesligisten haben sich bereits auf Jan-Christian Dreesen (Bayern München) und Filbry als ihre Vertreter geeinigt.

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