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Mark Forster (l.) bekam für seinen WM-Hit "Au revoir" Dopple-Platin und Gold für den EM-Hit "Wir sind groß" © SPORT1-Grafik: Imago

München - Nach dem Rücktritt von Lukas Podolski aus der DFB-Elf spricht sein Kumpel, Sänger Mark Forster, bei SPORT1 über den früheren Nationalspieler und verrät einen Wunsch.

Der Rücktritt von Lukas Podolski aus der deutschen Nationalmannschaft hat Mark Forster überrascht.

"Ich hätte mir auch vorstellen können, dass er noch zwei Jahre weitermacht. Weil er einfach in einer sehr guten Verfassung ist, hätte er auch bei der WM 2018 noch hilfreich sein können", sagte der 32 Jahre alte Sänger, der mit "Wir sind groß" den Hit zur diesjährigen EM ablieferte, im Gespräch mit SPORT1.

"Nach dem Rücktritt von Bastian Schweinsteiger ist der Rücktritt von Poldi aber auch keine riesengroße Überraschung mehr."

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Forster liefert seine Begründung gleich mit: "Ich kann mir vorstellen, dass es für die Generation, die 2014 die WM gewann, immer schwieriger wird, sich neu zu motivieren. Wenn man den WM-Titel in der Tasche hat, kann man sich über so einen schönen Erfolg wie das EM-Halbfinale gar nicht mehr so richtig freuen."

Seit 2014 gute Freunde

Forster und Podolski kennen sich seit der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Seitdem hat sich eine gute Freundschaft entwickelt.

"Das kam nach und nach", erzählte der Songwriter. "Es fing 2014 alles damit an, dass Poldi mein Lied 'Au revoir' mit in die Kabine getragen hat. Seitdem ist der Kontakt nicht mehr abgerissen. Wir verstehen uns einfach sehr gut."

Daher kann sich Forster auch in Podolski hineinversetzen. "Es ist okay, dass Poldi nach 129 Länderspielen und sieben Turnieren zurücktritt. Ich kann ihn schon verstehen, wenn er sagt 'ich mache jetzt im Sommer auch mal Urlaub'."

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Das ändere allerdings nichts daran, dass der Stürmer "einfach ein geiler Typ" sei: "Es ist doch super, dass wir so jemand wie ihn hatten. Er wird auf jeden Fall fehlen."

Forsters frommer Wunsch

Dass nach dem Rücktritt im Nationalteam auch die Karriere beendet ist, glaubt Forster indes nicht. Podolski sei in einem Alter, "dass er noch ein paar Jahre auf hohem Niveau spielen kann."

Dies darf Podolski zumindest gerne auch noch in den Farben seines Herzensvereins tun, frotzelt der gebürtige Kaiserslauterer Forster:

"Ich versuche ihn immer davon zu überzeugen, dass er zum 1. FC Kaiserslautern kommen und uns in die Bundesliga ballern soll. Er hat immer wieder gesagt, dass er gerne auf dem Betze spielt. Er wäre genau der Richtige für den FCK."

Ein gewichtiges Argument dagegen entkräftet Forster per direktem Appell: "Geld ist nicht alles, Poldi!"

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