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FC Ingolstadt v 1899 Hoffenheim - Bundesliga
Kevin Kuranyi stand zuletzt bei der TSG Hoffenheim unter Vertrag © Getty Images

Der ehemalige Nationalspieler plant eifrig seine berufliche Zukunft. Aktuell ist der Stürmer arbeitslos - Geld vom Staat will er aber nicht beziehen.

Der derzeit vereinslose Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi möchte keine finanzielle Hilfe vom Staat beziehen.

In einem Interview mit der Bild-Zeitung erklärt der ehemalige Stürmer des VfB Stuttgart, warum er sich nicht beim Arbeitsamt als arbeitslos melden möchte.

"Es wurde mir tatsächlich nahegelegt, ich war aber bisher noch nicht beim Arbeitsamt. Klar: Ich habe viele Jahre eine Menge Geld eingezahlt und es stünde mir zu. Doch erstens hoffe ich, nicht lange arbeitslos zu sein. Und zweitens würden es die Leute in Deutschland zu Recht nicht verstehen und sagen: 'Dieser Kuranyi hat so viel verdient und jetzt nimmt der noch Kohle vom Staat", so der 34-Jährige.

Trainerjob "sicher eine Option"

Kuranyi plane auch schon fleißig seine Zukunft. Trainer sei "sicher eine Option". Ein Job als Manager oder Spielerberater wäre ebenfalls vorstellbar.

Übrigens: Kuranyi betont weiterhin, immer noch Nationalspieler und nie zurückgetreten zu sein. Eine kleine Spitze gegen Bundestrainer Joachim Löw? "Logisch - das mache ich extra!" sagt Kuranyi und grinst. "Ausschließlich, um Löw zu ärgern. Ich habe halt immer noch den Traum, mein Comeback im Nationalteam zu feiern. Russland 2018 ist mein Ziel."

Tatsächlich wäre es wohl auch eher absurd gewesen, hätte Kuranyi seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt. Schließlich warf Löw den Stürmer 2008 aus dem Team, nachdem dieser nach seiner Nicht-Berücksichtigung für den Kader eines WM-Qualifikationsspiels gegen Russland wortlos das Stadion verließ...

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