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TSG 1899 Hoffenheim v Hertha BSC - Bundesliga
Alexander Esswein (weißes Trikot) muss vor Kopfbällen keine Angst haben © Getty Images

Eine Studiengruppe in Schottland findet heraus, dass wiederholtes Kopfballspiel die Funktion des Gehirns beeinträchtigt - aber es gibt auch gute Nachrichten.

Eine Studiengruppe der University of Sterling in Schottland hat herausgefunden, dass wiederholtes Kopfballspiel die Hirnfunktion beeinträchtigt. In der Studie haben 19 Amateurspieler, darunter fünf Frauen, 20-mal einen Ball mit dem Kopf angenommen, der aus einer Maschine auf sie gespielt wurde. Simuliert wurde die Intensität eines Eckballs aus sechs Metern Abstand.

Vor und nach der Übung haben die Wissenschaftler die Hirnfunktion und die Gedächtnisleistung der Probanden getestet. Beides war in der zweiten Messung verlangsamt. Die Werte normalisierten sich allerdings innerhalb von 24 Stunden wieder.

Neurowissenschaftlerin Magdalena letswaart leitete die Studie. "Obwohl die Veränderungen nur temporär waren, glauben wir, dass sie die Gesundheit des Gehirns beeinflussen. Insbesondere wenn sie immer und immer wieder auftreten, wie beim Kopfballspiel im Fußball", wird sie von der Universität zitiert. Sie warnt: "Gerade weil so viele Menschen auf der Welt Fußball spielen, ist es wichtig, dass sie wissen, was im Inneren des Hirns passiert und dass das Folgen haben kann."

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