vergrößernverkleinern
Germany v Argentina: 2014 FIFA World Cup Brazil Final
Europa und Südamerika (im Bild Mesut Özil und Lionel Messi) würden wohl nur 1,5 Teilnehmer mehr bei einer Mega-WM stellen © Getty Images

Sollte sich die FIFA tatsächlich für einen Aufstockung des WM-Teilnehmerfeldes entscheiden, könnten Europa und Südamerika die großen Verlierer der Reform werden.

Sollte die WM-Endrunde ab 2026 tatsächlich von 32 auf 40 oder 48 Teilnehmer aufgestockt werden, könnten die traditionellen Fußball-Kontinente Europa und Südamerika zu den großen Verlierern zählen. So steht es laut DFB-Präsident Reinhard Grindel im Faktenpapier des Weltverbandes FIFA.

"Von den acht neu geschaffenen Startplätzen bei den 40er-Modellen sollen Europa und Südamerika jetzt gemeinsam nur eineinhalb erhalten", sagte Grindel: "Das ist in meinen Augen der falsche Ansatz, weil das Problem der qualitativen Verwässerung des Wettbewerbs dadurch verstärkt würde."

Das FIFA-Council wird am Montag und Dienstag in Zürich über die Aufstockung beraten. Ob es dort schon zu einer Entscheidung kommt, ist offen.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel