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Reinhard Grindel repräsentiert den DFB als Kandidat für die EM 2024 - Bewerber für die Austragungsorte stehen bei ihm bereits Schlange © Getty Images

Geht es nach dem DFB, soll die EM 2024 in Deutschland steigen. Der TSV Winsen kämpft bereits darum, Spiele ausrichten zu dürfen. Nur bei der Stadionkapazität hakt es noch.

Seit Freitag Nachmittag darf sich Fußball-Deutschland Hoffnungen auf eine Europameisterschaft im eigenen Land machen.

Der DFB reichte offiziell eine Bewerbung für die Austragung der EM-Endrunde 2024 ein - und schon stehen die Bewerber für die Austragung der Spiele Schlange. Allen voran der TSV Winsen. 

Ja, richtig gehört: Ein Bezirksligist bewirbt sich als Austragungsort einer Europameisterschafts-Endrunde. 

EM-Spiele vor 99 Zuschauern?

Auf Facebook postete der Amateurklub aus Niedersachsen eine Bewerbung.

Der Clou: Die Sportanlage am Jahnplatz bietet derzeit gerade mal 99 Zuschauern Platz. 29.901 Plätze zu wenig, um die Mindestanforderungen der UEFA zu erfüllen.

Beim TSV Winsen ist man angesichts einer solchen Hürde aber nicht bange. Eine mögliche Sitzplatz-Erweiterung sei "to be discussed". 

Selbst wenn der Klub keinen Zuschlag bekommen sollte, seine Initiative dürfte ganz im Sinne von Reinhard Grindel sein. Der DFB-Präsident ist bekennender Verfechter des Amateursports.

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