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FC Augsburg v Werder Bremen - Bundesliga
Alexander Nouri ist seit September 2016 Trainer von Werder Bremen © Getty Images

Der Trainer des SV Werder Bremen, Alexander Nouri, ist sich seiner Situation vor dem Spiel gegen Mainz 05 am Samstag bewusst. Nouri habe "nicht alle Zeit der Welt".

Trainer Alexander Nouri macht sich angesichts der angespannten sportlichen Lage bei Werder Bremen bezüglich seiner Zukunft keine Illusionen. "Ich bin nicht so naiv zu glauben, dass ich alle Zeit der Welt habe, die nötigen Punkte zu holen", sagte Nouri der Fußball Bild.

Bremen ist nach zuletzt vier Niederlagen nacheinander auf den Relegationsplatz 16 abgerutscht, nach Bild-Informationen soll Nouris Aus für den Fall einer weiteren Pleite im kommenden Ligaspiel beim FSV Mainz 05 (Sa. ab 15.15 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) bereits beschlossen sein. Der Klub soll intern beschlossen haben, im Falle einer weiteren Niederlage in Mainz "die Notbremse zu ziehen".

Labbadia und Stevens werden gehandelt

In der letzten Zeit wurde immer wieder der Name Bruno Labbadia mit Bremen in Verbindung gebracht. Auch Huub Stevens war bereits wieder im Gespräch, der Niederländer wies die Gerüchte aber bereits zurück.

"Von Werder hat sich keiner bei mir gemeldet. Und ich glaube auch nicht, dass mich einer der Verantwortlichen anrufen wird", sagte Stevens im Gespräch mit SPORT1. Er stehe ohnehin "nicht mehr als Trainer zur Verfügung". Außerdem stärkte Stevens Nouri den Rücken. "Es geht nicht immer nur alleine um den Cheftrainer, sondern um das Team und die gemeinsame Kommunikation mit der Mannschaft". Man müsse Nouri dabei unterstützen. "Die Bosse haben ihm die Chance gegeben, jetzt müssen alle gemeinsam durch diese schlechte Phase durch."

Nouri will "mutig sein"

Nouri ist derweil weiter von seinem Konzept überzeugt. "Ich habe klare Vorstellungen von unserem Weg, die Mannschaft setzt sie mehr und mehr um. Und sie ist stark genug, die aufkommende Verunsicherung durch ein Erfolgserlebnis abzuschütteln", sagte der 37-Jährige, der von seinen 17 bisherigen Spielen mit den Grün-Weißen vier gewonnen und neun verloren hat: "Wer mutig ist, verändert etwas und wird am Ende gewinnen. Ich stelle mich der Verantwortung, gehe voran." 

Die Bremer reisen bereits am Donnerstag nach Mainz, einen Tag früher als bei Auswärtsspielen üblich. "Wir wollen zusammen Zeit verbringen, uns fokussieren. Und ich werde Einzelgespräche führen, um Selbstvertrauen und Überzeugung zu stärken", sagte Nouri.

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