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Felix Magath betreut derzeit den chinesischen Erstligisten Shandong Luneng
Felix Magath hat nicht nur Freunde unter seinen ehemaligen Spielern © Getty Images

Mit Felix Magath wurde Raphael Wicky bei Werder Bremen nicht warm. Er störte sich an dessen sozialer Art und flüchtete zum HSV. Auch dort erlebte er Enttäuschungen.

Als Spielerfreund galt Felix Magath zu Bundesliga-Zeiten nun wahrlich nicht.

Allzu oft hat der Trainerfuchs seine Schützlinge mit Medizinball-Einhalten getriezt. Manch einer trägt ihm das offenbar noch bis heute nach. 

Ex-Profi Raphael Wicky, unter Magath Mittelfeldakteur bei Werder Bremen, sagte der Neuen Zürcher Zeitung: "Ich konnte mich mit der Menschenführung von Felix Magath nicht immer identifizieren. Ich merkte bald, dass Werte im Fußball nicht für alle gelten. Ehrlichkeit wird nicht überall hochgehalten."

Der Schweizer flüchtete alsbald vor seinem Trainer zum Hamburger SV. Aber auch da erging es ihm letztlich nicht viel besser. 

"Beim HSV setzten sie mir den Niederländer Nigel de Jong vor die Nase, obwohl ich gut gewesen war. Ich war nicht happy", sagte er der Zeitung. Für Wicky endete auch das Kapitel HSV mit einer Enttäsuchung. 

"Am Schluss teilte man mir mit, dass man mich nicht mehr will. Da sagte niemand: 'Danke, dass du sechs Jahre hier gespielt hast, mit Voltaren und geschwollenen Knien'. Irgendwann ist man halt nicht mehr interessant", sagt er. 

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