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Helmut Sandrock ist seit 2012 DFB-Generalsekretär

Die Drittligisten haben die langen Jahre der finanziellen Probleme offenbar überwunden und stehen so gut da wie noch nie.

Die Dritte Liga, in der seit ihrer Einführung im Jahr 2008 immer wieder Klubs mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten kämpfen mussten, hat in der vergangenen Saison (2013/14) einen Rekordumsatz verzeichnet. Die Vereine erwirtschafteten insgesamt mehr als 165 Millionen Euro und machten erstmals Gewinn.

Damit hat jeder Verein im Schnitt rund 9,2 Millionen Euro erwirtschaftet. Dies bedeutet eine Steigerung der Erträge gegenüber der Vorsaison um 33 Prozent.

Verantwortlich dafür sind vor allem Rekorderlöse in den Bereichen Ticketing und Werbung. Dies geht aus dem Drittliga-Saisonreport 2013/2014 des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hervor.

Der Bericht geht von einem durchschnittlichen Gewinn von 236.000 Euro pro Klub aus, die Zahlen sind aber noch nicht endgültig. Demnach fallen die Werte zumeist "schlechter aus, als von den Klubs noch im Frühjahr erwartet". Es sei deshalb abzuwarten, "ob sich dies tatsächlich bestätigt". Der Trend sei aber eindeutig positiv.

"Die Dritte Liga hat sich zu dem Erfolgsmodell entwickelt, das wir uns bei der Einführung im Jahr 2008 gewünscht haben. Diese hervorragenden Zahlen sind Ausdruck der wirtschaftlichen Sorgfalt, die die Vereine bei ihren Planungen und der Umsetzung walten lassen", sagte DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock: "Es gibt viele Vereine, die sich in den vergangenen Jahren in der Dritten Liga konsolidieren und in den ersten Spielklassen wieder positionieren konnten."

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