vergrößernverkleinern
Manuel Junglas (l.) erzielte den ersten Treffer für Bielefeld
Manuel Junglas (l.) erzielte den ersten Treffer für Bielefeld © Getty Images

Tabellenführer Arminia Bielefeld hat in der Dritten Liga sein Zwischentief überwunden und fünf Runden vor Saisonschluss wieder Kurs in Richtung Aufstieg eingeschlagen.

Der DFB-Pokal-Halbfinalist betrieb beim 2:1 (0:1) im Westfalen-Derby des 33. Spieltages gegen Preußen Münster erfolgreich Wiedergutmachung für die 0:2-Pleite vor Wochenfrist bei Dynamo Dresden und baute seinen Vorsprung an den Spitze zumindest vorübergehend auf sechs Punkte aus.

Im Kampf um den zweiten Aufstiegsplatz zog der MSV Duisburg durch ein 3:2 (0:1) gegen Zweitliga-Absteiger Energie Cottbus zumindest bis Sonntag mit Holstein Kiel gleich.

Kickers in Lauerstellung

Die Störche können allerdings am Sonntag beim Halleschen FC wieder bis auf drei Zähler an Bielefeld heranrücken und den MSV wieder auf Distanz bringen.

Hinter dem Spitzentrio rangieren die Stuttgarter Kickers unverändert in Lauerstellung.

Die Schwaben liegen nach dem 2:1 (1: 1) im Lokalduell mit dem VfB Stuttgart II weiter nur einen Punkt hinter Duisburg auf dem vierten Rang.

Münster hingegen musste durch die Niederlage in Bielefeld abreißen lassen und hat nun schon acht Zähler Rückstand auf den Relegationsrang.

Wichtiger Sieg für Unterhaching

Im Tabellenkeller war die SpVgg Unterhaching der Sieger des Wochenendes.

Der frühere Bundesligist hat durch seinen 2:1 (0:0)-Erfolg vom Freitag gegen Hansa Rostock das rettende Ufer in unmittelbarer Reichweite. Der Rückstand der Münchner Vorstädter auf den FSV Mainz 05 II schrumpfte durch das 1:1 (1:0) der Rheinhessen gegen den SV Wehen Wiesbaden auf nur noch einen Punkt zusammen.

Unterhachings Rivalen Borussia Dortmund II und Jahn Regensburg hingegen treten im Kampf um den Klassenerhalt auf der Stelle. Dortmund hat die gesicherten Plätze nach dem 1:1 (0:1) beim VfL Osnabrück immerhin noch in Sichtweite, während für Schlusslicht Regensburg das Abstiegsszenario durch das 1:2 (1:1) im Kellerduell bei der SG Sonnenhof Großaspach immer bedrohlicher wird.

Chemnitz bezwingt Erfurt

Der Chemnitzer FC schwang sich unterdessen zur besten Ost-Mannschaft der Liga auf.

Die Sachsen setzten sich gegen Rot-Weiß Erfurt mit 2:1 (0:0) durch und rückten vorläufig auf den sechsten Rang vor, haben allerdings zehn Punkte hinter Duisburg keine realistische Chance auf den Einzug in die Relegationsspiele mehr.

Dresden hingegen verpasste durch das 0:1 (0:1) bei Rückkehrer Fortuna Köln die Chance zum Sprung in die obere Tabellenhälfte.

Video
teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel