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Christian Beck (2.v.l.) erzielte das Tor zum Endstand
Christian Beck bejubelt den späten Ausgleich für Magdeburg © Getty Images

Cottbus verpasst bei Miriutas Premiere als Trainer nur knapp den Sieg. Münster reitet weiter auf der Erfolgswelle. Eine verrückte halbe Stunde sehen Fans in Großaspach.

Drittligist Energie Cottbus hat beim Debüt von Trainer Vasile Miriuta einen Befreiungsschlag knapp verpasst. Die Lausitzer mussten sich beim 1. FC Magdeburg nach langer Führung mit einem 2:2 (0:0) begnügen.

Weiter auf einer Erfolgswelle reitet der Tabellenzweite Preußen Münster nach einem 4:2 (1:1) im Spitzenspiel gegen die Stuttgarter Kickers.

Rot-Weiß Erfurt gewann 2:1 (0:1) gegen Werder Bremen II, in den übrigen drei Begegnungen gab es keinen Sieger: Die SG Sonnenhof Großaspach und der VfL Osnabrück trennten sich nach furioser erster Halbzeit 3:3 (3:3), keine Tore gab es zwischen Erzgebirge Aue und Holstein Kiel sowie zwischen dem SV Wehen Wiesbaden und Hansa Rostock.

Beck rettet Magdeburg Punkt

In Magdeburg verhinderte Christian Beck mit einem verwandelten Foulelfmeter in der Nachspielzeit (90.+2) einen perfekten Einstand für Energie-Trainer Miriuta. Beck hatte den FCM zuvor schon in Führung gebracht (56.), ehe Richard Sukuta-Pasu (59.) und Torsten Mattuschka (66.) Cottbus nach der Trennung von Stefan Krämer vom Sieg träumen ließen. Energie wartet damit schon seit neun Partien auf einen Sieg.

Auch Münster lag durch Gerrit Müller (19.) zunächst in Rückstand, ehe Philipp Hoffmann (29.), Marcel Reichwein (70.), Rogier Krohne (72.) und Amaury Bischoff (90.+2) die Begegnung drehten.

Wehen kann Überzahl nicht nutzen

Erich Berko (83.) gelang das zwischenzeitliche 2:3 für Stuttgart. Preußen hat aus den vergangenen sechs Partien somit 16 Punkte geholt und liegt als Zweiter mit 22 Zählern hinter Dynamo Dresden (26), das am Sonntag den VfR Aalen erwartet.

In Erfurt ging Werders Reserve durch Ousman Manneh (10.) zunächst in Führung, Marc Höcher (58.) und Carsten Kammlott (83.) drehten die Begegnung. Wehen konnte gegen Rostock auch die Überzahl nach der Gelb-Roten Karte gegen Marco Kofler (41.) nicht nutzen, bleibt aber im eigenen Stadion unbesiegt.

Sechs Tore in 30 Minuten

Völlig verrückt ging es in der ersten halben Stunde zwischen Großaspach und Osnabrück zu. Für die Hausherren trafen Tobias Rühle (6.), Timo Röttger (12.) und Maximilian Dittgen (19.), für die Gäste zweimal Marcos Alvarez (5./26.) und Massimo Ornatelli (18.). Osnabrücks Tobias Willers sah zudem die Gelb-Rote Karte (37.).

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