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Sowohl der VfL als auch die Preußen spielen nach Vorkommnissen beim Derby am 7. Februar in Münster auf Bewährung
Sowohl der VfL als auch die Preußen spielen nach Vorkommnissen beim Derby am 7. Februar in Münster auf Bewährung © Getty Images

Die Begegnungen der 3. Liga zwischen Preußen Münster und dem VfL Osnabrück müssen in der laufenden Saison erstmalig ohne Gästefans ausgetragen werden.

Das ist das Ergebnis mehrerer Sicherheitsbesprechungen, an denen beide Vereine, der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sowie die zuständigen Polizeidienststellen aus Osnabrück und Münster teilnahmen. Diese Regelung gilt sowohl für das Hinspiel am 23. September (18.00 Uhr) in Ösnabrück als auch für das noch nicht terminierte Rückspiel in Münster.

"In den intensiven Diskussionen zwischen den Vereinen, dem DFB, der Polizei, aber auch in den Gesprächen mit Fangruppen haben wir aktuell keine Alternativlösung gefunden, um die Derbys mit Gästefans austragen zu können. Die Störungen und Folgen bei den letzten Aufeinandertreffen trugen maßgeblich zu dieser Entscheidung bei. Wir bedauern diesen Schritt sehr und hoffen, dass es sich um eine Einzelfallentscheidung handeln wird," so Osnabrücks Geschäftsführer Jürgen Wehlend.

Sowohl der VfL als auch die Preußen spielen nach Vorkommnissen beim Derby am 7. Februar in Münster auf Bewährung. Vor jener Partie war Pyrotechnik im Osnabrücker Block gezündet worden. Nach dem Abpfiff lieferten sich einige Chaoten Auseinandersetzungen mit Polizei- und Ordnungskräften. Beiden Klubs droht eine Sperrung ihrer Fankurven, sollte es noch einmal zu ähnlichen Vorfällen kommen. Nach dem abgebrochenen DFB-Pokalspiel gegen RB Leipzig wegen des Feuerzeugwurfs gegen den Schiedsrichter wartet der VfL außerdem auf einen Strafantrag des DFB-Kontrollausschusses.

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