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Hansa wurde für "nicht ausreichenden Ordnungsdienst" bestraft
Hansa wurde für "nicht ausreichenden Ordnungsdienst" bestraft © Getty Images

Hansa Rostock ist vom DFB-Sportgericht zu einer Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro sowie einem "Geisterspiel" auf Bewährung verurteilt worden.

Dies gab der einstige Bundesligist am Montag bekannt.

Die Bewährungszeit für das drohende Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit beträgt neun Monate.

Hintergrund der Strafe für die Rostocker waren die Vorwürfe eines "nicht ausreichenden Ordnungsdienstes" in einem Fall sowie in sieben Fällen das "unsportliche Verhalten" der eigenen Anhänger.

Die Hälfte der Geldstrafe muss der Klub für "sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive" Maßnahmen verwenden. 

Sollte es zu einem Spiel ohne Zuschauer kommen, drohe dem Klub nach eigenen Angaben ein Verlust in Höhe von rund 300.000 Euro.

"In Anbetracht der angespannten finanziellen Situation wiegt diese Strafe extrem schwer", sagte Chris Müller, kommissarischer Vorstandsvorsitzender der Rostocker: "Ganz abgesehen von dem enormen Imageschaden in der aktuell ohnehin schon schwierigen Phase für den F.C. Hansa bedroht ein solcher Einnahmeverlust die Existenz unseres Vereins."

Hansa hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

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