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Erzgebirge Aue v Dynamo Dresden - 3. Liga
Dynamo Dresden geht als Aufstiegsfavorit in die Restrunde © Getty Images

Aufstiegsfavorit Dynamo Dresden tritt zum Jahresauftakt zu einem Ostderby an und will seine Erfolgsserie fortsetzen. Der Kampf um Auf- und Abstieg ist spannend.

Dynamo Dresden - wer sonst? Wenn am Freitag (ab 19 Uhr im LIVETICKER) die 3. Liga ins neue Jahr startet, gibt es nur einen Favoriten auf den Aufstieg.

Elf Punkte Vorsprung auf Platz zwei, 14 auf Platz vier, nur eine Niederlage in der bisherigen Saison: Noch nie dominierte ein Team so deutlich das Geschehen, der achtmalige DDR-Meister ist auf dem Weg zurück in die 2. Liga eigentlich nicht mehr aufzuhalten. 

Dazu passen die Rahmenbedingungen: Fast 30.000 Zuschauer pilgern im Schnitt zu den Heimspielen der Dresdner - unangefochtene Spitze in der Liga. Und finanziell geht es ebenfalls bergauf: Im Sommer will der Klub das letzte Darlehen tilgen, Dynamo wäre schuldenfrei. Erstmals seit der Wiedervereinigung.

Die einzige Gefahr scheint derzeit zu sein, dass der Spitzenreiter sich auf den Erfolgen ausruht. Bei Trainer Uwe Neuhaus, der schon Union Berlin in die 2. Liga führte, scheint aber auch das nicht vorstellbar. "Wir dürfen das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Und erst feiern, wenn es was zu feiern gibt", sagte Neuhaus: "Die Ernsthaftigkeit der Lage sollte jeder erkennen."

Am Samstag treten die Dresdner zum Jahresauftakt bei Rot-Weiß Erfurt an, höchstwahrscheinlich erstmals mit Neuzugang Stefan Kutschke. Der Einsatz des Toptorjägers Justin Eilers ist noch offen.  

Hinter den Dresdnern ist allerdings alles offen. Die Zweitplatzierte SG Sonnenhof Großaspach und den VfL Osnabrück auf Platz fünf trennen lediglich drei Zähler, dazwischen liegen in Absteiger Erzgebirge Aue und Aufsteiger 1. FC Magdeburg zwei weitere Ostklubs in hervorragender Position.

Doch auch nach unten ist in dieser Saison ebenfalls noch alles möglich. Mehr als die halbe Liga schaut mit bangem Blick in Richtung der Abstiegsränge. Die schlechteste Ausgangslage hat dabei Schlusslicht Stuttgarter Kickers. Entschieden ist allerdings noch lange nichts. 

Auch der ehemalige Bundesligist Hansa Rostock kämpft wieder einmal gegen den Abstieg. Es wäre das erste Mal, dass der einstige "Leuchtturm des Osten" in die Viertklassigkeit müsste. Lediglich ein Punkt beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

Das für Samstag geplante Spiel zwischen dem Chemnitzer FC und Energie Cottbus wurde bereits wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt.

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