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Christoph Metzelder hat eine Führungsposition bei Preußen Münster angetreten © Getty Images

Die Vereinsspitze von Preußen Münster reagiert auf die sportliche Talfahrt und tritt zurück. Der neuen Führung gehören Christoph Metzelder und Walther Seinsch an.

Drittligist Preußen Münster hat auf die Talfahrt reagiert und die komplette Vereinsspitze ausgetauscht.

Präsident Georg Krimphove und der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Bäumer traten mit sofortiger Wirkung zurück. Neuer Präsident ist Christoph Strässer. Auch der ehemalige Nationalspieler Christoph Metzelder übernimmt eine Funktion als Aufsichtsrat. Dies gab der kriselnde Klub am Donnerstag auf seiner Internetseite bekannt.

"Nach den Entwicklungen der vergangenen Woche wollen wir den Weg zügig für einen personellen Neuanfang und den Fortgang des Vereins freimachen", heißt es in einem gemeinsamen Statement von Krimphove und Bäumer. "Wir halten es für angebracht und vernünftig, die wichtige Entscheidung der Trainerfrage dem neuen Team zu überlassen."

Metzelder, der im Jahr 1999 seine Profikarriere in Münster begann, wird Teil des Aufsichtsrats sein. Neben Strässer sitzt auch Walther Seinsch, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Bundesligisten FC Augsburg, im Vorstand. Der 74-Jährige wird für den sportlichen Bereich zuständig sein.

Seinsch kündigte an, neben der Ausgliederung der Profis auch ein neues Stadion mit einer Kapazität von 40.000 Zuschauern in Angriff nehmen zu wollen.

Die Preußen belegen in der 3. Liga nach nur zwei Siegen aus zehn Spielen den vorletzten Tabellenplatz. In der vergangenen Woche hatte sich der Klub zudem von Cheftrainer Horst Steffen getrennt.

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