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MSV Duisburg v VfL Osnabrueck - 3. Liga
Der MSV und Osnabrück trennen sich nach einem Last-Minute-Tor remis © Getty Images

Der VfL entführt mit einem späten Tor beim Duell mit Spitzenreiter MSV Duisburg einen Punkt. Auch im Sachsenderby gibt es nach einem Last-Minute-Treffer keinen Sieger.

Spitzenreiter MSV Duisburg hat in der 3. Liga Verfolger VfL Osnabrück auf Distanz gehalten, allerdings einen durchaus möglichen Sieg am Ende noch verspielt. Der Zweitliga-Absteiger musste sich nach intensiven 90 Minuten mit einem 2:2 (0:1) gegen die Niedersachsen begnügen, konnten seinen Dreipunkte-Vorsprung gegenüber dem schärfsten Konkurrenten aber am 21. Spieltag erfolgreich verteidigen.

Osnabrück bleibt mit 36 Zählern Zweiter vor dem Halleschen FC, der im Sachsenderby beim Chemnitzer FC 1:1 (0:0) spielte und 34 Zähler aufweist. Am Sonntag kann sich der FC Magdeburg (33) durch einen Erfolg gegen den Tabellenvorletzten FSV Zwickau auf Rang drei verbessern.

In Gedenken an den "Tornado"

In Duisburg stand die Begegnung vor 17.745 Zuschauern unter besonderen Vorzeichen. Der MSV spielte in Gedenken an den am 26. Januar verstorbenen Ex-Torjäger Michael Tönnies mit dem Sonder-Schriftzug "Tornado" auf dem Trikot an. Vor dem Anpfiff hatte er zudem eine Schweigeminute gegeben. Die MSV-Fans hielten dabei ein Banner mit der Aufschrift "Tornados Wind wird ewig durch die Wedau wehen" hoch.

Ungeachtet dieser Emotionen gingen die Gäste in der zweiten Minute durch Kwasi Wriedt in Führung. Dustin Bomheuer (55.) gelang nach der Pause zunächst der Ausgleich für die Zebras, ehe Kingsley Onuegbu in der 73. Minute die Weichen auf Sieg stellte. Marc Heider (90.) rettete den Gästen dann kurz vor Schluss noch einen Punkt. Duisburg ist nunmehr seit neun Spielen ungeschlagen.

Später Ausgleich auch im Sachsenderby

Halle ging im zweiten Spitzenspiel des Tages in Chemnitz durch einen verwandelten Foulelfmeter von Klaus Gjasula in Führung. Tim Danneberg hatte mit einer rüden Attacke gegen Royal-Dominique Fennell den Strafstoß verursacht. Tom Baumgart gelang in der 90. Minute der Ausgleich für die Gastgeber.

Sportfreunde Lotte verbesserte sich durch ein 3:0 (2:0) beim SV Wehen Wiesbaden vorerst auf Platz sechs. Jaroslaw Lindner (17., 47.) und Andre Dej (77.) trafen für den Aufsteiger, der ebenso wie Chemnitz und Fortuna Köln 31 Zähler auf dem Konto hat. Wehen Wiesbaden wartet mittlerweile seit elf Spielen auf einen Sieg und liegt auf Abstiegsplatz 18. Tabellenschlusslicht FSV Mainz unterlag Absteiger SC Paderborn 0:1 (0:0) und ist mit nur 14 Zählern kaum noch zu retten.

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