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VfL Osnabrueck v Preussen Muenster - 3. Liga
Der VfL Osnabrück trägt seine Heimspiele im Stadion an der Bremer Brücke aus © Getty Images

Das erste Heimspiel des VfL Osnabrück in der kommenden Saison dürfen nur 2500 Zuschauer sehen. Das DFB-Sportgericht ordnet einen Teilausschluss an.

Drittligist VfL Osnabrück muss das erste Heimspiel der kommenden Saison wegen Verfehlungen seiner Fans in zwei Fälle unter einem Teilausschluss der Öffentlichkeit bestreiten.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) änderte am Donnerstag das vorangegangene Einzelrichterurteil vom 4. Mai dahingehend ab. Zunächst war die Vollstreckung der Strafe zur Bewährung ausgesetzt worden. Der Verein muss außerdem eine Geldstrafe von 11.000 Euro zahlen.

Während des Auswärtsspiels bei Jahn Regensburg am 25. März war im Osnabrücker Block mehrfach Pyrotechnik gezündet worden. Am 29. April hatten Fans bei der Partie bei den Sportfreunden Lotte aus dem Zuschauerbereich der Gäste zwei gefüllte Plastikbecher in Richtung eines Spielers der Sportfreunde geworfen. Dieser zweite Vorfall sorgte schließlich für die tatsächliche Vollstreckung der Strafe.

Die Zuschauerzahl in der Ostkurve im Stadion an der Bremer Brücke wird beim ersten Heimspiel auf 2500 begrenzt. Zudem gilt im gesamten Stadion ein Banner- und Transparente-Verbot, von dem nur die Banner der Gäste im Gästebereich ausgenommen sind. Osnabrück stimmte dem Urteil ebenso zu wie der DFB-Kontrollausschuss. Damit ist das Urteil rechtskräftig.

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